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  • 5 Sterne

    5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra V., 25.02.2023

    Verifizierter Kommentar
    Als bewertet

    Suuuper spannendes Buch

    „Wie kann man so etwas nur tun?“, fragte Rowlinson (Ermittler) leise.
    „Das weiss ich noch nicht genau“, murmelte O’Connell. „Mit einem Schneidbrenner, würde ich schätzen.

    Er beschützt dich. Er spielt mit dir. Er wird dich zerstören.
    Der Anwalt Charlie Priest steht vor einem Fall, der seine Karriere in ungeahnte Höhen befördern könnte – oder sie für immer zerstören. Es sieht nach letzterem aus, als der Kronzeuge am Morgen des ersten Verhandlungstages brutal erstickt im Kofferraum einer Journalistin gefunden wird. Wenig später taucht die Leiche der Klägerin auf, ihr Mund zusammengenäht und der Rest ihres Kopfes fast vollständig verbrannt. Priest erkennt: Der Killer hatte eine Rechnung mit den Opfern offen, die noch nicht beglichen ist – denn er weiss von einem grausamen Geheimnis und wird nicht ruhen, bis nicht alle Schuldigen zur Rechenschaft gezogen wurden
    Der erste Schauplatz führt uns an den Rand einer Klippe – Ein junges Mädchen steht mit ausgebreiteten Armen am Abgrund, bereit zum Sprung; bereit, sich vom Wind davon tragen zu lassen. Hinzu gerufen wird eine Polizistin, die die Kleine, zwischen deren Beinen ein blutiges Rinnsal entlang läuft, zu retten versucht …
    Szenenwechsel: Chatroom
    Simeon und ein anonymer User unterhalten sich. Sie scheinen eine Art privater Rachefeldzug gegen das ihrer Ansicht nach Ungerechte in der Welt auszuüben, aber Simeon möchte aussteigen und sich sogar der Polizei stellen.

    Zwei kurze, spannungserzeugende Einstiegskapitel, die noch nicht zu viel verraten, aber Lust auf mehr machen. Was steckt dahinter?

    Wir finden uns im Gerichtssaal wieder. Ein grosser Förderverein wurde von einer kleinen Zeitung diffamiert, Gelder veruntreut zu haben. Der Hauptzeuge und Whistleblower: Simeon
    Doch dieser taucht nicht im Gerichtssaal auf, womit der Prozess verloren scheint und die Zeitung dem Bankrott ins Angesicht blicken muss. Simeon taucht nach einer kurzen Suchaktion wieder auf, im Kofferraum einer Journalistin, die sich an die Fersen von Charlie Priest geheftet hat, der Simeon finden und ins Gericht bringen sollte. Doch als Leiche kann er nicht mehr aussagen.
    Charlie Priest, seine Kollegin Georgie Someday und die Journalistin, die ausgeprägt eigenwillige Charaktereigenschaften vorweist, begeben sich auf Hintergrundrecherche wer der Mörder sein könnte. Ganz vorne auf der Liste der Verdächtigen steht natürlich die klagende Gegenseite.
    Doch auch deren Leichnam wird wenige Tage später und schwer verstümmelt aufgefunden.

    Im parallel verlaufenden Erzählungsstrang erfährt man, dass der sogenannte Puppenspieler, der scheinbar der Chatpartner von Simeon gewesen ist, seine Hände im Spiel hatte. Er hat nicht nur Simeon auf schnelle Weise beseitigt, sondern hat bei der Ermordung der Klägerin Lust und Gefallen an der langsamen, qualvollen Mordweise bekommen. Immer öfter fliessen zu diesem Zeitpunkt des Buches die Gedanken und Taten des Puppenspielers ein und wir bekommen auf einen Vorgeschmack auf das, was noch folgen könnte.

    Insgesamt ein sehr rundes Buch mit glaubwürdigen plastischen Charakteren. Priest ist eine sehr authentische Figur mit Ecken und Kanten, einer Erkrankung, die ihn immer wieder den Boden unter den Füssen wegzieht, sodass er von privaten Problemen und schwierigen Situationen nicht verschont bleibt, besonders da er diese eigentlich geheim halten möchte.

    Das Buch hat seine 5 Sterne redlich verdient und ich kann es nur wärmstens weiter empfehlen..

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    ja nein
  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra V., 09.04.2023

    Verifizierter Kommentar
    Als bewertet

    Sehr spannend, absolut lesenswert!

    Zwischen den Jahren wird in einer Blockhütte in Südwales eine Leiche gefunden. Der Körper des Mannes ist übel zugerichtet, anscheinend Selbstverstümmelung. In seinem Rachen steckt eine Eintagsfliege.

    Etwas später wird Charles Priest, ehemals bei der Londoner Metropolitan Police und heute Anwalt, in seiner Wohnung von einem falschen Polizisten überfallen. Er fordert einen USB Stick von Priest, den dieser jedoch nicht hat. Es gelingt Priest, sich zu befreien, der falsche Polizist flüchtet nach einem Gerangel. Am nächsten Tag ist sein Angreifer tot, ebenfalls brutal zugerichtet. In seiner Jacke Priests Visitenkarte, wodurch er ins Visier der Ermittler gerät.

    Ich fand das Buch sehr spannend. Die Handlung ist geschickt aufgebaut, und es wird von Seite zu Seite immer spannender. Man ist komplett gefesselt. In eingeschobenen kurzen Kapiteln führt uns der Autor in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Hier liegt der Anfang zu den perfiden Geschehnissen von heute. Der Schreibstil liest sich flüssig und hat mir gut gefallen. Mir war zudem Priest mit seinem Team sehr sympathisch. Auch die Figur Priest ist gut gelungen, mal etwas anderes: Ein Anwalt mit dissoziativer Störung. Das gab es noch nicht, glaube ich. Spannende Handlung, überraschende Wendungen, gelungener Schluss: insgesamt ein unterhaltsames, gut gemachtes Thriller Debüt. Von dem Autor würde ich gern mehr lesen. Anscheinend ist das Buch der Anfang einer Serie um Charlie Priest, ich freue mich schon auf mehr.
    Deswegen hat das Buch auch seine 5 Sterne verdient.

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    ja nein
  • 5 Sterne

    Alexandra V., 09.04.2023

    Verifizierter Kommentar
    Als bewertet

    Blut und Terror in London

    Ein Mörder zieht durch London. Seine Opfer wählt er scheinbar wahllos aus. Doch sein Vorgehen ist immer gleich: ein langer Nagel wird durch den Schädel des Opfers getrieben. Anwalt Charlie Priest wird von der Polizei angefordert und begibt sich damit auf eine grausame Reise in den Kopf des Täters…

    „Die Schlange“ ist der dritte Fall für Charlie Priest und hat mich restlos begeistert. Die Story ist spannend, mitreissend, teils sehr grausam und die Hauptfigur besticht durch seinen Humor.

    Die Fallstricke in der Geschichte sind geschickt gelegt und ich hatte bis zum Schluss keine Idee, wer hinter den Morden steckt.

    Obwohl der Roman in sich abgeschlossen ist, empfiehlt es sich die Reihe in korrekter Reihenfolge zu lesen. So kann man das Vorgehen der Figuren besser nachvollziehen.

    Ich kann das Buch wärmstens weiter empfehlen.
    Es hat auf jeden Fall seine 5 Sterne verdient.

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    ja nein
  • 5 Sterne

    13 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    tinaliestvor, 18.02.2019

    Als bewertet

    Mit „Jetzt weiss ich, wie sich die Seezunge gefühlt hat“ startet man mitten hinein in das Leben von Charlie Priest. Erst schnell aufsteigender Cop und dann wechselt er am Höhepunkt seiner Karriere ausgerechnet zur Konkurrenz.

    Priest, jetzt renommierter Anwalt, bekommt ungeplanten Besuch, der mit einer verbrannten Hand, zwei Beulen am Kopf und jeder Menge offener Fragen nach einem USB-Stick endet.

    Wir schwenken ab in das Jahr 1945 nach Buchenwald und lernen dort Colonel Ruck kennen, der die leidvolle Aufgabe hat, alles an Akten und Unterlagen für die britische Regierung zu sichern und den Wettlauf gegen die Amerikaner zu gewinnen.

    Als ein ehemaliger Kollege in der Anwaltskanzlei von Priest auftaucht und ihm einen Mord in die Schuhe schieben will, ist Priest klar, dass es sich bei dem ungeplanten Besuch um kein Versehen handelte. Von der Familie des Toten selbst beauftrag begibt sich Priest nunmehr mit Jessica, der jüngsten Tochter, auf Spurensuche.

    Nach Erhalt eines Abschiedsbriefes von seinem Patenonkel kommen Priests Ermittlungen erst richtig ins Rollen, wären da nicht sein kleines privates Problem, seine Exfrau und sein mordender Bruder.

    James Hazel hat mit „The Mayfly“ einen ausgezeichneten und besonders grausamen Thriller geschaffen, der die Vergangenheit nicht ruhen lässt. Gekonnte Zeiten- und Szenenwechsel führen den Leser durch die Ermittlungen von Charlie Priest, dem sympathischen Anwalt, der auf gefährlichen Pfaden seiner Vergangenheit wandelt und einem sterbenden alten Colonel des MI5, dessen Fehltritt aus dem Jahr 1945 einen grausamen und mörderischen Komplott nach sich zieht, der einem als Leser die Haare zu Berge stehen lässt.

    Ich hoffe, das die Geschichte um Charlie Priest noch lange nicht zu Ende erzählt ist!

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