{"product_id":"araki","title":"Araki","description":"\u003cdiv\u003e\u003cp\u003eAlles begann 1978 in einem ganz gewöhnlichen Café in der Nähe von Kyoto. Schnell verbreitete sich die Kunde, dass hier die Kellnerinnen keine Schlüpfer unter ihren Miniröcken und transparenten Nylonstrümpfen trugen. Schon bald schossen ähnliche Etablissements im ganzen Land aus dem Boden. Männer standen Schlange, um das Dreifache für einen Kaffee zu bezahlen, nur weil dieser ihnen von einer untenherum unbekleideten jungen Frau serviert wurde.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Innerhalb weniger Jahre griff ein neuer Trend um sich: der \u003cstrong\u003eschlüpferlose \"Massage\"-Salon\u003c\/strong\u003e. Der Konkurrenzkampf brachte zudem ein zunehmend \u003cstrong\u003ebizarreres Spektrum an erotischen Serviceleistungen\u003c\/strong\u003e hervor. So gab es Särge, in die man sich nackt legen und durch Löcher unsittlich berühren lassen konnte, sowie S-Bahn-Interieurs für Fetischisten des 'öffentlichen Nahverkehrs'. Verblüffend simpel war das Konzept des Tokioter Clubs \"Lucky Hole\": Kunde und Hostess waren durch eine Sperrholzplatte mit Loch getrennt, durch die der Kunde ein bestimmtes Teil seiner männlichen Anatomie hindurchstecken konnte.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e In seinem nach jenem Club benannten Buch dokumentiert \u003cstrong\u003eNobuyoshi Araki\u003c\/strong\u003e Japans Sexindustrie in ihrer Blütezeit. Auf über 800 Fotografien hat er Menschen eingefangen, die in \u003cstrong\u003eTokios Rotlichtviertel Shinjuku\u003c\/strong\u003e Zerstreuungen suchten oder anboten, bis im Februar 1985 ein neues Gesetz zahlreiche Sexclubs zum Schließen zwang. Spiegelwände, Laken, Käfige und Bondage-Utensilien sind die Requisiten dieser vergangenen Welt der ungezügelten Ausschweifungen, die Araki hintergründig mit Anflügen von Humor und Poesie beobachtet und hinterfragt.\u003c\/p\u003e\u003c\/div\u003e\u003ch4\u003eAutorenportrait\u003c\/h4\u003e\u003cdiv\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNobuyoshi Araki\u003c\/strong\u003e wurde 1940 in Tokio geboren. Im Alter von zwölf Jahren bekam er von seinem Vater eine Kamera geschenkt und ist seither der Fotografie verfallen. Er studierte Fotografie und Film an der Chiba-Universität und machte bald darauf seine ersten kommerziellen Bilder. 1970 stellte er seine berühmten \u003cem\u003eXeroxed Photo Albums\u003c\/em\u003e her, die er in limitierter Auflage produzierte und an Freunde, Kunstkritiker und Fremde verschickte, die er willkürlich aus dem Telefonbuch aussuchte. Mit seinen kühnen, gewagten Fotos sorgte Araki immer wieder für öffentliche Empörung und Zensur, besonders in seiner japanischen Heimat. Doch weder ließ er sich davon beirren noch konnte dies seinen Einfluss schmälern. Sein imposantes Werk umfasst bereits weit über 400 Fotobände.\u003c\/p\u003e\u003c\/div\u003e\u003ch4\u003eWeitere Angaben\u003c\/h4\u003e\u003cdiv\u003eBuch (Hardcover), Deutsch, 704 Seiten\u003c\/div\u003e","brand":"Weltbild.ch: Bücher \u0026 Outlet","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":65932111085917,"sku":"K049606357","price":22.5,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0911\/8915\/0045\/files\/4960635700001A.jpg?v=1789497194","url":"https:\/\/weltbild.ch\/products\/araki","provider":"Weltbild.ch Bücher \u0026 Outlet","version":"1.0","type":"link"}