{"product_id":"ideenevolution-niklas-luhmann","title":"Ideenevolution (Niklas Luhmann)","description":"\u003cdiv\u003eDen ersten beiden Büchern mit wissenssoziologischen Untersuchungen, die Niklas Luhmann zu Beginn der 1980er Jahre unter dem Titel Gesellschaftsstruktur und Semantik publiziert hatte, sollte damals ein dritter Band unmittelbar folgen. Nachdem der Aufsatz über \"Liebe als Passion\", der in den Band eingehen sollte, sich zu einem eigenen Buch verselbständigt hatte, wurde dieses Projekt nicht verwirklicht. Daneben waren drei weitere Studien geplant: \"Sinn, Selbstreferenz und soziokulturelle Evolution\", \"Die Ausdifferenzierung von Erkenntnisgewinn\" und der bis heute unpublizierte Text \"Rationalität in der modernen Gesellschaft\". Die hier vorgelegte Sammlung entspricht diesem ursprünglichen Publikationsplan Luhmanns, nur daß sie anstelle der Liebesuntersuchung zwei andere Texte aufnimmt, die ebenfalls wissenssoziologisch argumentieren: \"Zum Begriff der sozialen Klasse\" und \"Ideengeschichte in soziologischer Perspektive\".\u003c\/div\u003e\u003ch4\u003eAutorenportrait\u003c\/h4\u003e\u003cdiv\u003e\n\u003cp\u003eNiklas Luhmann wurde am 8. Dezember 1927 als Sohn eines Brauereibesitzers in Lüneburg geboren und starb am 6. November 1998 in Oerlinghausen bei Bielefeld. Im Alter von 17 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen und war 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1949 studierte er Rechtswissenschaften in Freiburg und absolvierte seine Referendarausbildung. 1952 begann er mit dem Aufbau seiner berühmten Zettelkästen. Von 1954 bis1962 war er Verwaltungsbeamter in Lüneburg, zunächst am Oberverwaltungsgericht Lüneburg, danach als Landtagsreferent im niedersächsischen Kultusministerium. 1960 heiratete er Ursula von Walter. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Seine Ehefrau verstarb 1977. Luhmann erhielt 1960\/1961 ein Fortbildungs-Stipendium für die Harvard-Universität. Dort kam er in Kontakt mit Talcott Parsons und dessen strukturfunktionaler Systemtheorie. 1964 veröffentlichte er sein erstes Buch \u003cem\u003eFunktionen und Folgen formaler Organisation.\u003c\/em\u003e 1965 wird Luhmann von Helmut Schelsky als Abteilungsleiter an die Sozialforschungsstelle Dortmund geholt. 1966 wurden \u003cem\u003eFunktionen und Folgen formaler Organisation\u003c\/em\u003e sowie \u003cem\u003eRecht und Automation in der öffentlichen Verwaltung\u003c\/em\u003e als Dissertation und Habilitation an der Universität Münster angenommen. Von 1968 bis 1993 lehrte er als Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1997 erschien sein Hauptwerk, das Resultat dreißigjähriger Forschung: \u003cem\u003eDie Gesellschaft der Gesellschaft\u003c\/em\u003e.\u003c\/p\u003e\nAndré Kieserling ist Professor für allgemeine Soziologie und soziologische Theorie an der Universität Bielefeld und Leiter des Akademieprojekts \u003cem\u003eNiklas Luhmann - Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses \u003c\/em\u003ean der Universität Bielefeld.\u003c\/div\u003e\u003ch4\u003eWeitere Angaben\u003c\/h4\u003e\u003cdiv\u003eBuch (Paperback), Deutsch, 258 Seiten\u003c\/div\u003e","brand":"Weltbild.ch: Bücher \u0026 Outlet","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":63780543922525,"sku":"K018989330","price":10.95,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0911\/8915\/0045\/files\/1898933000001A.jpg?v=1773073435","url":"https:\/\/weltbild.ch\/products\/ideenevolution-niklas-luhmann","provider":"Weltbild.ch: Bücher \u0026 Outlet","version":"1.0","type":"link"}