{"product_id":"notizbucher-bertolt-brecht","title":"Notizbücher (Bertolt Brecht)","description":"\u003cdiv\u003e\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eGegen den bürgerlich-faschistischen Zeitgeist: \u003c\/b\u003e\u003cstrong\u003eDer neue Band rekonstruiert detailliert eine entscheidende Phase von Brechts politischer und literarischer Selbstverständigung.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e»Konkretisierung«: Mit diesem Schlagwort Brechts lässt sich die wohl wichtigste Tendenz der Projekte umreißen, die in den Notizbüchern der Jahre 1929 bis 1931 ihren Anfang nehmen. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMarxistischer Gesellschaftsanalyse folgend sollen seine Theaterstücke umgestaltet werden: Den\u003ci\u003e Jasager \u003c\/i\u003ebaut Brecht zu seinem wohl provokantesten Lehrstück \u003cem\u003eDie Maßnahme\u003c\/em\u003e um, die Schuloper \u003cem\u003eLindberghflug\u003c\/em\u003e zum Radiolehrstück \u003cem\u003eDer Flug der Lindberghs\u003c\/em\u003e, das Lustspiel \u003cem\u003eMann ist Mann\u003c\/em\u003e konzipiert er neu als Stück über proletarische Aufbau-Euphorie. Begleitend propagiert Brecht Gegenmaßnahmen wider einen zunehmend faschistischen Zeitgeist: ein revolutionäres Theater (\u003cem\u003eGegen das »Organische« des Ruhmes, für die Organisation\u003c\/em\u003e) oder ein progressives Zeitschriftenprojekt (\u003cem\u003eÜber neue Kritik\u003c\/em\u003e). Seine literarischen Arbeiten aber sollen eine Öffentlichkeit finden in einer Publikationsform, die so experimentell angelegt ist wie seine Notizbücher: in der \u003cem\u003eVersuche\u003c\/em\u003e-Reihe. \u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003ch4\u003eAutorenportrait\u003c\/h4\u003e\u003cdiv\u003e\n\u003cp\u003eBertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht Theaterstücke zu schreiben. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, später nach Schweden, Finnland und in die USA. Neben Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod als Autor und Regisseur tätig war.\u003c\/p\u003e\nMartin Kölbel, geboren 1969, ist Literaturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bertolt-Brecht-Archiv in Berlin.\n\u003cp\u003ePeter Villwock, geboren 1962, Mitarbeiter an der historisch-kritischen Gesamtausgabe Gottfried Kellers, arbeitet seit 2004 im Bertolt-Brecht-Archiv.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003ch4\u003eWeitere Angaben\u003c\/h4\u003e\u003cdiv\u003eBuch (Paperback), Deutsch, 623 Seiten\u003c\/div\u003e","brand":"Weltbild.ch: Bücher \u0026 Outlet","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":65819397685597,"sku":"K098624326","price":77.4,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0911\/8915\/0045\/files\/9862432600001A.jpg?v=1788607162","url":"https:\/\/weltbild.ch\/products\/notizbucher-bertolt-brecht","provider":"Weltbild.ch Bücher \u0026 Outlet","version":"1.0","type":"link"}