{"product_id":"solidarisch-gegen-klassismus-organisieren-intervenieren-umverteilen-francis-seeck","title":"Solidarisch gegen Klassismus - organisieren, intervenieren, umverteilen (Francis Seeck)","description":"\u003cdiv\u003eMit »Solidarisch gegen Klassismus - organisieren, intervenieren, umverteilen« liegt ein erster deutschsprachiger Sammelband zum Thema vor. Der Fokus liegt auf gelebten antiklassistischen Strategien.\n\nDie Bandbreite der 26 Texte reicht von aktivistischen Erfahrungen über theoretische Diskussionen bis hin zu persönlichen Essays. Manche sind wütend, andere eher fragend, einige sind autobiografisch, viele persönlich, einige eher nüchtern beschreibend oder analytisch, andere poetisch. Die Beiträge diskutieren Strategien gegen Klassismus in politischen Zusammenhängen, in Bildungseinrichtungen und gegen Scham; sie berichten von antiklassistischen Interventionen in der Frauen- und Lesbenbewegung und vermitteln Möglichkeiten, sich gegen das Jobcenter oder gegen Vermieter*innen zu organisieren.\n\nKlassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit. Klassismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenklasse, zum Beispiel gegen einkommensarme, erwerbslose oder wohnungslose Menschen oder gegen Arbeiter*innenkinder. Klassismus hat Auswirkungen auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld.\n\nHäufig wird in Diskussionen zu Klassismus der 'weiße' Arbeiter in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich sind viele trans* Personen, alleinerziehende Mütter und Menschen, die Rassismus erfahren, von Klassismus betroffen. Die Beiträge machen die Verwobenheit von Klasse mit Rassismus und Sexismus deutlich.\u003c\/div\u003e\u003ch4\u003eAutorenportrait\u003c\/h4\u003e\u003cdiv\u003eFrancis Seeck ist Professor*in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie-\/Menschenrechtsbildung an der TH Nürnberg. Francis Seecks Arbeitsschwerpunkte sind Klassismus(kritik), politische Bildung, Antidiskriminierung und menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit. Seit 2010 arbeitet Francis Seeck als Antidiskriminierungstrainer*in und politische Bildner*in. 2020 gab Francis Seeck gemeinsam mit Brigitte Theißl bei Unrast den Sammelband \"Solidarisch gegen Klassismus\" heraus. 2022 erschien bei Atrium die antiklassistische Streitschrift \"Zugang verwehrt\".Mehr Infos unter www.francisseeck.net\nBrigitte Theißl ist Redakteurin beim feministischen Magazin an.schläge und schreibt für verschiedene Medien (u.a. für dieStandard). Als Journalistin und Erwachsenenbildnerin arbeitet sie zu den Themen queer-feministische Bewegungen, Innenpolitik, Netzkultur, soziale Ungleichheit und Klassismus. Im Herbst erscheint »Klassenreise. Wie die soziale Herkunft unser Leben prägt« von Betina Aumair und Brigitte Theißl im ÖGB-Verlag.Mehr Infos unter https:\/\/www.brigittetheissl.net\/\nZwei Aktivist*innen der Solidarischen Aktion Neukölln (SolA). Wir unterstützen uns gegenseitig bei Stress durch Vermieter*innen, Chef*innen, Jobcenter oder Sozialamt. Wir treffen uns jeden Dienstagabend, abwechselnd für den Anlaufpunkt und zum Bürotag. Solidarität heißt für uns, uns gegenseitig zu unterstützen: gegen das, was uns hilflos und ohnmächtig macht, gegen das, was uns allein sein lässt, gegen das, was wir alleine nicht auf die Reihe bekommen.\nFür die Erwerbslosen Initiative Basta schrieben und dachtenGitta: Kopf- und Gefühlsarbeiterin bei Basta, hat Kinder großgezogen, Lohnarbeitsverweigerin. Ruben: jung, emphatisch, klug, mit wenig Plan, der solidarischste Kritiker. Minimalziel: die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit aller Leute, die Verfügbarkeit der dafür notwendigen Transportmittel und eine konsequente Niederlassungsfreiheit. Christian: ist seit drei Jahren aktiv bei BASTA! und Mitglied der FAU Berlin.\nReferent*innen des SoFiKuS. Das SoFiKus versteht sich als politische Interessenvertretung für sozial, finanziell und kulturell benachteiligte Studierende der Philipps-Universität Marburg. Ziel ist es, Klassismus an der Uni nicht nur aufzuzeigen und die Symptome zu behandeln, sondern auch die Ursachen zu bekämpfen.\nTanja Abou ist Sozialarbeiterin, queere Poverty-Class-Akademikerin, Social-Justice-Trainerin, Care-Leaverin, Gründungsmitglied des Instituts für Klassismusforschung, systemische Therapeutin, DJ und Kinderbuchautorin. Sie lebt und arbeitet in Berlin, wenn noch Zeit bleibt, schreibt und zeichnet sie darüber.\nRegina Amer ist 60 Jahre alt, ist Rentnerin, Aktivistin und Vorsitzende von HOPE Austria. Sie lebt in Wien. HOPE - Homeless in Europe setzt sich europaweit gegen Obdachlosigkeit ein und vernetzt obdachlose Menschen. Die NGO wurde 2011 von obdachlosen sowie ehemals obdachlosen Menschen gegründet.\nMinoas Andriotis ist Sozialist und Organizer.\nOlja Alvir ist Autorin und Übersetzerin in Wien und anderswo.\nDavid Ernesto García Doell schreibt auf Twitter und NON u.a. zu Philosophie, Revolutionstheorie, Mental Health und Anti-Ableismus.\u003c\/div\u003e\u003ch4\u003eWeitere Angaben\u003c\/h4\u003e\u003cdiv\u003eBuch (Paperback), Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Deutsch, 280 Seiten\u003c\/div\u003e","brand":"Weltbild.ch: Bücher \u0026 Outlet","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":65806407369053,"sku":"K083965608","price":16.9,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0911\/8915\/0045\/files\/8396560800001A.jpg?v=1788474043","url":"https:\/\/weltbild.ch\/products\/solidarisch-gegen-klassismus-organisieren-intervenieren-umverteilen-francis-seeck","provider":"Weltbild.ch Bücher \u0026 Outlet","version":"1.0","type":"link"}