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47. Jahresband des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung/47th Yearbook of the German Association for Research in Music Education (Lukas Bugiel)

47. Jahresband des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung/47th Yearbook of the German Association for Research in Music Education (Lukas Bugiel)

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"Musikpädagogische Forschung ohne Theorie(n) gibt es nicht" - mit diesem Satz eröffnete der Call for Papers zur AMPF-Jahrestagung 2025 in Freiburg. Er reagiert auf eine Leerstelle: Theoretische und philosophische Arbeiten, die einst grundlegende Debatten anstießen, sind kaum noch präsent. Die Frage nach der Funktion des Theoretisierens bildet den Horizont dieses Bandes - beantwortet wird sie nicht. Stattdessen zeigt sich die Breite gegenwärtiger Forschung: methodologische Reflexionen, Studien zu Schüler*innenperspektiven, zum professionellen Handeln von Musiklehrkräften und zu den institutionellen Rahmenbedingungen des Musizierens. Ein wiederkehrender Brennpunkt ist der Umgang mit generativer KI. Gerade in dieser Vielstimmigkeit liegt eine Einladung: die vermissten übergeordneten theoretischen Fragen neu aufzuwerfen.

Autorenportrait

Lukas Bugiel hat im August 2025 den Ruf auf die W3- Professur für Musikpädagogik und -didaktik an der HfM Dresden angenommen. Zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department Kunst und Musik, Fach Musikpädagogik an der Universität zu Köln. Malte Sachsse studierte Schulmusik, Geschichte und Musikpädagogik in Essen und wurde 2013 bei Prof. Dr. Peter W. Schatt promoviert. Er nahm Lehraufträge in Essen und Wien wahr und war nach seinem Schuldienst in Neuss als Studienrat im Hochschuldienst an der TU Dortmund tätig. Seit April 2022 hat er eine Professur für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Detmold inne und leitet die dortigen Lehramtsstudiengänge Musik. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte umfassen musikpädagogische Aspekte digitaler Transformationsprozesse sowie musikdidaktische Mediendiskurse. Katharina Bradler studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Musikpädagogik und Philosophie in München sowie Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Violine in Osnabrück. Sie unterrichtete in vielfältigen Settings im Musikschul- und Hochschulbereich. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte liegt auf dem Gruppen- und Klasseninstrumentalunterricht für Streichinstrumente, über den sie an der Universität der Künste Berlin promovierte. Seit 2016 war sie Professorin für Musikpädagogik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. 2020 folgte sie einem Ruf an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Dr. Verena Bons ist Akademische Oberrätin an der Hochschule für Musik Freiburg. Sie arbeitete als Studienrätin (Musik & Französisch) an Gymnasien im Raum Freiburg, seit 2020 in Forschungsprojekten zu Ensemblepraxen in ländlichen Räumen und in der musikpädagogischen Lehre. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Rekonstruktive Sozialforschung, Klassenmusizieren und Unterrichtsforschung. Thade Buchborn, Prof. Dr., ist Professor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Freiburg und Studienbereichsleiter Lehramt Musik. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Komponieren, Improvisieren und Interkulturalität im Musikunterricht, soziologische Aspekte musikalischer Praxen, Methoden rekonstruktiver Bildungs- und Unterrichtsforschung sowie Formate fachdidaktischer Entwicklungsforschung. Lehrer für Musik und Deutsch am Evangelischen Gymnasium Siegen und Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Musikpädagogik an der Universität Siegen, Fakultät II, Department Kunst und Musik. Johannes Hasselhorn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Schulentwicklungsforschung an der Technischen Universität Dortmund, Projekt MEMU-IN: Kondensiertes Glück? Mehrtägige musikpädagogische Interventionen: Determinanten der Teilnahme, wirksame Gestaltungsmerkmale und Effekte auf Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung. Chris Kattenbeck studierte Musik und Geschichte (M. Ed.) sowie Musikwissenschaft (M. A.). Von 2016 bis 2020 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Promotionsstipendiat an der Universität Siegen, seit Oktober 2020 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln beschäftigt. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen an den Schnittstellen von Musikpädagogik, Cultural Studies und Popular Music Studies. Moritz Kuck studierte Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit den Fächern Musik und Deutsch (M. Ed.). Von 2018 bis 2022 arbeitete er in einem Forschungsprojekt (JeKits-Evaluation) und in diversen Projekten der Musikvermittlung mit; als Promovend war er von 2020 bis 2022 Stipendiat der Gisela und Peter W. Schatt Stiftung. Seit 2020 ist Moritz Kuck Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln; aktuell ist er als Studienreferendar an einer Musikprofilschule in Köln tätig. Moritz Kucks Arbeitsschwerpunkte liegen in der qualitativ-empirischen (Unterrichts-)Forschung. Wolfgang Lessing studierte Violoncello, Schulmusik, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main und Berlin. Nach einigen Jahren der Tätigkeit als Instrumentalpädagoge und Schulmusiker wurde er 2002 zum Leiter der Fachrichtung Instrumental- und Gesangspädagogik an die Dresdner Musikhochschule berufen, wo er 2004 das Institut für Musikalisches Lehren und Lernen gründete. Zum Wintersemester 2018/19 wechselte er an die Hochschule für Musik Freiburg. Als Cellist des Ensemble Phorminx konzertiert er im In- und Ausland. Aktuell ist er Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Leitenden musikpädagogischer Studiengänge (ALMS) sowie des Ausschusses Künstlerisch-pädagogische Studiengänge bei der Rektorenkonferenz.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Englisch, 270 Seiten
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