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"Alles was nicht auf einen neuen Krieg hinzielt, interessiert uns nicht." (Alexander Pschera)

"Alles was nicht auf einen neuen Krieg hinzielt, interessiert uns nicht." (Alexander Pschera)

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Ernst Jüngers Der Arbeiter ist bis heute ein viel diskutierter, schillernder Text, dessen philosophische Ausrichtung ebenso mehrschichtig ist wie seine Einordnung in die ideengeschichtliche Situation. Der Großessay lässt sich als eine meta-historische Analyse ebenso lesen wie als eine konkrete Einlassung in die politische Dynamik der 1930er Jahre. Der neue Band der Jünger Debatte bietet umfangreiches, bisher weithin unveröffentlichtes Archiv- und Quellenmaterial, das neues Licht auf Jüngers Text und seine biographische Verankerung wirft.Der erste Teil des Bandes enthält eine Umschrift des dritten Heftes der Notizen, die Ernst Jünger zum Arbeiter verfasst hat. Im zweiten Teil kommen zum großen Teil unveröffentlichte politische Briefe Jüngers aus den Jahren 1929 bis 1945 in einer kommentierten Edition zur Veröffentlichung. Der Briefwechsel folgt der Spur von Jüngers politischer Radikalität, die sich im Arbeiter theoretisch konkretisiert. Sie lässt sich bis weit in die 1930er-Jahre hinein verfolgen und geht insofern über den Nationalsozialismus hinaus, als Jünger, so lässt sich an der Korrespondenz ablesen, diesen nur als eine Vorstufe der "wirklichen" Revolution interpretiert.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 166 Seiten
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