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Bordeaux und die Aquitaine im Zweiten Weltkrieg (Gerhard Bökel)
Bordeaux und die Aquitaine im Zweiten Weltkrieg (Gerhard Bökel)
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Bei den deutschen Besatzern war für die Deportation der Juden, die Verfolgung der Résistance und damit verbundene Geiselerschießungen der für den Kriegseinsatz freigestellte Frankfurter Richter Hans Luther als Polizeikommissar verantwortlich. Dies und andere Kriegsereignisse schildert Gerhard Bökel mit zahlreichen, bisher noch nicht veröffentlichten Dokumenten.Anschaulich beschreibt er das vielfältige Lagersystem auf französischem Boden mit Internierungslagern, Arbeitslagern und Lagern für Kriegsgefangene, darunter viele Muslime. Bei der Darstellung der Résistance konnte er auf persönliche Berichte von Widerstandskämpfern und von letzten Zeitzeugen zurückgreifen, so auf den der fast einhundertjährigen Renée Lacoude.
Autorenportrait
Gerhard Bökel, geb. 1946; ab 1966 journalistische Tätigkeit, u. a. für die Frankfurter Rundschau, und Studium in Gießen. 1975 Gründung einer Anwaltskanzlei. Von 1978 bis 2008 politisch aktiv als Landtagsabgeordneter, Landrat und Staatsminister in Hessen. Danach Studienaufenthalte in Avignon und Publikationen zu Frankreich während der Nazi-Besatzung. Bei Brandes & Apsel erschienen: Der Geisterzug, die Nazis und die Résistance. Zeitzeugenberichte und historische Dokumente während Besatzungszeit und Kollaboration in Südfrankreich (2017) sowie 2018 auf Französisch: Le train fantôme, les nazis et la Résistance. Témoignages et documents historiques à l'époque de l'occupation dans le sud de la France.
Weitere Angaben
Buch (Paperback), Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Deutsch, 248 Seiten

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