Das Dilemma der Unmittelbarkeit (Manuel Clemens)
Das Dilemma der Unmittelbarkeit (Manuel Clemens)
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Der ungleiche Ausgang des Menschen aus seiner unverschuldeten Unmittelbarkeit ist ein bislang wenig beachteter Aspekt der Aufklärungsforschung. Manuel Clemens thematisiert diese Ungleichheit mit Lessing, Adorno und Foucault: Lessings »Nathan der Weise«, das bekannteste Drama der Aufklärung, beschreibt, wie aus Feinden Freunde werden. Die Frankfurter Schule liefert mit Adorno zentrale Analysen zur Kritik der Aufklärung. Foucault steht dann für eine kritische Öffnung der Aufklärung nach ihrer Schließung und zeigt, wie ihre Potentiale heute genutzt werden können.
Autorenportrait
Manuel Clemens, geb. 1976, unterrichtete bis 2023 Kulturwissenschaften an der Universität Vechta. Nach seinem Studium der Kulturwissenschaften und Philosophie in Frankfurt (Oder) und Paris promovierte er an der Yale University mit einer Dissertation zum zweckfreien Bildungsbegriff.
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