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Das Schweigen meines Vaters (Mauricio Rosencof)

Das Schweigen meines Vaters (Mauricio Rosencof)

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Mauricio Rosencof verknüpft in dieser meisterhaften literarischen Miniatur die Erinnerung an seine Vorfahren, die in Polen Opfer des Holocaust wurden, mit seinen Erfahrungen als Gefangener der Militärdiktatur in Uruguay. Im Zentrum seines Erzählens steht die Erinnerung als Zufluchtsort der menschlichen Würde.

Autorenportrait

Mauricio Rosencof, geb. 1933 als Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer in Florida/Uruguay. Schriftsteller und Dramaturg. Führendes Mitglied der MLN-Tupamaros. Nach dem Militärputsch 1973 als »Geisel des Staates« in Kasernen unter barbarischen Bedingungen inhaftiert. Nach dem Ende der Diktatur u.a. Kulturdirektor von Montevideo. Zu seinen wichtigsten Werken gehören »Kerkerjahre« sowie die Romane »Der Bataraz« und »Die Briefe, die nicht ankamen«. Svenja Becker, gelernte Steinmetzin und ungelernte Kneipenkollektivistin, hat VWL und Spanische Sprach- und Literaturwissenschaft studiert und übersetzt seit mehr als zwanzig Jahren Literatur aus Spanien und Lateinamerika, darunter Isabel Allende, J.C. Onetti und Camila Sosa Villada.

Weitere Angaben

Buch (Hardcover), Deutsch, 144 Seiten
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