1
/
von
1
»... dem liberalen Schwindel ein Ende zu machen« (Georg Fülberth)
»... dem liberalen Schwindel ein Ende zu machen« (Georg Fülberth)
Normaler Preis
CHF 14.00
Normaler Preis
Verkaufspreis
CHF 14.00
Inkl. MwSt.
Versand wird bei Kasse berechnet
Sofort ab Lager lieferbar.
Anzahl
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
In ihrer »Antipathie gegen das Treiben unserer 'liberalen' Presse« fanden sie 1899 zusammen: Karl Kraus und Wilhelm Liebknecht. Für seine Zeitschrift 'Die Fackel' konnte der erst 25-jährige Publizist den fast 50 Jahre älteren Mitgründer der deutschen Sozialdemokratie in dessen letztem Lebensjahr als Autor gewinnen. Beide legten die Diskrepanz zwischen moralischem Anspruch und der Anpassung an bestehende Verhältnisse offen. Deshalb wandten sie sich sogar gegen die Kampagne für das Justizopfer Alfred Dreyfus. Hier sei »das Eintreten selbst für die beste Sache unheilbar compromittirt«, so Kraus. Bereits im ersten Jahrgang der 'Fackel' enthüllte er die Kluft zwischen Friedensbeteuerungen einerseits, tatsächlicher Hochrüstung für einen großen Krieg andererseits. Heute ist die Auseinandersetzung mit Doppelmoral angesichts ständig vertuschter innerer Widersprüche der bürgerlichen Gesellschaft ungebrochen aktuell. Diese gelingt, so eine Lehre von Kraus und Liebknecht, wenn sie sich mit Feinden der Aufklärung nicht gemein macht. Georg Fülberth geht der Beziehung zwischen den beiden anhand deren Veröffentlichungen 1899/1900 und ihrer Korrespondenz nach, einschließlich bisher unveröffentlichter Briefe.
Autorenportrait
Georg Fülberth, Dr. phil., Jg. 1939. Von 1972 bis 2004 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Marburg. Zahlreiche Bücher bei PapyRossa.
Weitere Angaben
Buch (Paperback), Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Deutsch

Jetzt Liquidations-News abonnieren
Immer die neusten Abverkäufe und Räumungen kennen! (Max. 1 Nachricht / Monat)