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Demontage des Subjekts (Jutta Georg)
Demontage des Subjekts (Jutta Georg)
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Das Buch zeichnet die grundstürzende Demontage des Subjekts durch den grassierenden Einfluss der Sozialen Medien, der Künstlichen Intelligenz und des Transhumanismus nach. Ausgehend von einer vielschichtigen Analyse des tradierten Subjektbegriffs wird deutlich, dass das Subjekt nur eine philosophische Fiktion ist. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, von welchem Standpunkt aus seiner - im Unterschied zur philosophischen und psychologischen Subjektkritik - unreflektierten und theorielosen Demontage dennoch etwas entgegensetzt werden kann. Vorgeschlagen wird ein existenzieller Bezug auf das Nichtidentische als Statthalter des individuell Besonderen im Sinne Adornos. Damit werden die klassischen Subjektattribute - Vernunft, freier Wille, Handlungsfreiheit und Autonomie - umgangen, während das Individuelle in seiner Abgrenzung gegen das Allgemeine bewahrt und gerettet wird.
Autorenportrait
Jutta Georg studierte Philosophie, Politik und Germanistik und promovierte im Fach Philosophie. Sie ist Referatsleiterin der Hessischen Landesregierung und nimmt Lehraufträge an verschiedenen Universitäten wahr. Sie veröffentlichte zahlreiche Monografien, Aufsätze und Rundfunkbeiträge, wobei ihr besonderes Interesse Friedrich Nietzsche gilt. Zuletzt bei Brill
Fink erschienen ist ihr Buch "Der freie Wille und das Böse" (2025).
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch, 188 Seiten

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