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Der letzte Sommer der Tauben (Abbas Khider)

Der letzte Sommer der Tauben (Abbas Khider)

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Eine mitreissende Parabel: Der grosse neue Roman von Abbas Khider - wie totalitäre Herrschaft in den Alltag dringt.Noah ist vierzehn Jahre alt und Taubenzüchter. Eines Tages flattern seine geliebten Tiere unruhig durch die Lüfte, über der Stadt kreisen die Helikopter des Kalifats. Noah erlebt einen Sommer voller Umbrüche: Für seinen Vater muss er Frauenkörper auf Produktfotos schwärzen, sein älterer Bruder steigt zum Leiter einer Sicherheitsbehörde auf, seine Mutter und seine Schwester dürfen nicht mehr allein aus dem Haus - und bald schon steht das Leben seiner Tauben auf dem Spiel. Mit grosser Zartheit und feinem Humor erzählt »Der letzte Sommer der Tauben« vom Verlust der Kindheit und vom Erwachsensein in einer von Willkür und Gewalt bestimmten Gesellschaft. Eine mitreissende Geschichte voller eindringlicher Bilder - ein grosser neuer Roman von Abbas Khider, der als Junge selbst Taubenzüchter war.

Rezension

  • »Herausragend gut! Das ist grosse Kunst.« Mona Ameziane, Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher, WDR
  • »Die kurzen Kapitel zeigen Khiders poetische, und vor allem leichte, humorvolle, witzige Seite, die sein Schreiben auszeichnet. Eine poetische Verteidigungsschrift der Freiheit gegen den Terror.« Terry Albrecht, WDR
  • »Khiders Romane lebten immer schon von seiner Fabulierkunst und seinem Humor. Ohne Ironie, subversive Antihelden und sprachliche Verspieltheit kommt auch dieser erneut beeindruckende Khider-Roman nicht aus.«
  • »Ein wunderbares Buch, das von einer leider universalen Erfahrung erzählt: Wie geht man damit um, wenn die Freiheiten weniger werden?«
  • »Satirisch und melancholisch beschreibt Abbas Khider eine Gesellschaft mit begrenzter Freiheit. Er porträtiert sorgfältig die Menschen, deren Mut wächst, wenn sie Gleichgesinnte finden.«

Autorenportrait

Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren. Mit 19 Jahren wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet. Nach der Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt er in Deutschland und studierte Literatur und Philosophie in München und Potsdam. 2008 erschien sein Debütroman »Der falsche Inder«, es folgten die Romane »Die Orangen des Präsidenten« (2011) und »Brief in die Auberginenrepublik« (2013). Er erhielt verschiedene Auszeichnungen, zuletzt wurde er mit dem Nelly-Sachs-Preis, dem Hilde-Domin-Preis, dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Berliner Literaturpreis geehrt. Ausserdem war er im Jahre 2017 Mainzer Stadtschreiber. Abbas Khider lebt zurzeit in Berlin. Bei Hanser erschienen von ihm »Ohrfeige« (Roman, 2016), »Deutsch für alle« (Das endgültige Lehrbuch, 2019), »Palast der Miserablen« (Roman, 2020) und »Der Erinnerungsfälscher« (Roman, 2022).

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