Der Paradigmenpluralismus bei Jürgen Zabeck (Christoph Porcher)
Der Paradigmenpluralismus bei Jürgen Zabeck (Christoph Porcher)
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Jürgen Zabeck hat mit dem Paradigmenpluralismus der Erziehungswissenschaft ein Konzept vorgelegt, welches vor allem von der Berufs- und Wirtschaftspädagogik in disziplinären Identitätsdebatten in unterschiedlicher Form verwendet wird. Die bisherige Rezeption hat jedoch die historischen Bedingungen, in denen das Konzept entstand, ignoriert - und damit auch Zabecks Motive. Christoph Porcher entlarvt Zabecks Diskurs, der sich im Umfeld der bildungspolitischen Reformdebatten der 1970er Jahre entwickelte und sich wissenschaftstheoretisch und -soziologisch tarnt, als einen wissenschaftspolitischen. Er zeigt, dass es am Ende nicht um die »Rettung« der Disziplin, sondern um die Festsetzung methodologischer Standards geht, die unliebsame Forschungsrichtungen ausschließen wollen.
Autorenportrait
Christoph Porcher, geb. 1991, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Osnabrück.
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