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Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel (Sven Trautmann-Meincke)

Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel (Sven Trautmann-Meincke)

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Nach der Schoah entstanden vor allem in Israel, aber auch in anderen Ländern, einzigartige landsmannschaftliche Zusammenschlüsse jüdischer Überlebender. Trotz ihres großen Einflusses auf das Gemeinschaftsleben und ihre vielfältigen Aktivitäten sind diese Vereinigungen bislang kaum erforscht.Leipziger Überlebende gründeten zunächst in New York die in den 1940er- und 1950er-Jahren aktive "Vereinigung ehemaliger Leipziger" (Leipziger Jews Benevolent Association). 1953 folgte in Israel der "Verband ehemaliger Leipziger in Israel" (Association of Former Leipziger in Israel).Die Publikation stellt erstmals die Akteurinnen und Akteure in diesen Vereinigungen und ihre Verdienste um das Gedenken an die Ermordeten vor. Sie beleuchtet unter anderem das von ihnen gegründete Altersheim (Elternheim), das Mitteilungsblatt sowie weitere umfangreiche soziale und erinnerungskulturelle Aktivitäten. Zudem werden die erneute Annäherung an die Stadt Leipzig nach der Friedlichen Revolution und die Beiträge dieser Zusammenschlüsse zur deutsch-israelischen Verständigung aufgezeigt.Mit einem Geleitwort von Burkhard Jung

Autorenportrait

wurde 1989 in Leipzig geboren und studierte Politikwissenschaft sowie Afrikanistik in Leipzig und Stellenbosch (Südafrika). 2020 wurde er mit einer Arbeit über internationale Organisationen promoviert. Er arbeitet als Referent im Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und ist unter anderem für die Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Herzliya (Israel) zuständig. Seit 2013 organisiert und betreut er das Leipziger Besuchsprogramm für jüdische Nachfahren. Neben seiner Tätigkeit bei der Stadt Leipzig recherchiert und schreibt er zu Themen sowie Personen der jüdischen Geschichte Leipzigs. studierte Philosophie, Sinologie und Theologie in Tübingen, Beijing und Paris. Sie wurde im Fachbereich Sinologie promoviert und war ab 1994 Dozentin an der Universität Leipzig. Seit 2001 ist sie Leiterin des Referats Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und zuständig für das europäische und internationale Engagement der Stadt Leipzig, die Städtepartnerschaften, kommunale Entwicklungszusammenarbeit und das Leipziger Besuchsprogramm für jüdische Nachfahren sowie die Betreuung dieses Netzwerkes.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Klappenbroschur, Deutsch, 136 Seiten
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