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Die Ethik. Lateinisch/Deutsch (Baruch De Spinoza)

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Der Mensch kann Anteil an der göttlichen Substanz haben, die als Substanz weder einen Willen noch einen Heilsplan hat, so Spinoza. Man darf nicht in den Affekten untergehen, sondern muss sie nutzen. Liebe zu Gott und Resignation (sich in das Schicksal zu ergeben) stehen eng nebeneinander. Im Pantheismus- bzw. Spinoza-Streit wurde Lessing des Spinozismus (als einer Form der Ungläubigkeit) verdächtigt. Goethe und Herder nahmen Spinozas Lehren begeistert auf. Hume bezeichnete sie als abscheulich. Der Religionskritiker Feuerbach nannte ihn den »Moses der modernen Freigeister und Freidenker«. Nietzsche wurde stark von ihm inspiriert, Carl Schmitt war er zutiefst verhasst: Der klassische Text liegt hier in einer verlässlichen Edition vor.



Sprachen: Deutsch, Latein

Autorenportrait

Baruch de Spinoza (1632-1677) war der Sohn einer portugiesischen Kaufmannsfamilie mit iberisch-jüdischen Wurzeln. Bald schon setzte er sich kritisch mit dem orthodoxen Judentum auseinander, was ihm 1656 die Verbannung aus der jüdischen Gemeinde eintrug. Die Exkommunikation beförderte seine Bibel- und Religionskritik und schlug sich in den beiden auf den Index gesetzten Hauptschriften, der Ethik und dem Tractatus theologico-politicus, nieder. Philosophiegeschichtlich nimmt Spinoza innerhalb des Rationalismus einen bedeutenden Stellenwert ein und gilt als Pionier der europäischen Aufklärung.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 758 Seiten
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