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Die fröhliche Wissenschaft (Friedrich Nietzsche)

Die fröhliche Wissenschaft (Friedrich Nietzsche)

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»Die fröhliche Wissenschaft« ist eine Sammlung aphoristischer Gedanken, in der Friedrich Nietzsche zentrale Ideen seiner Philosophie entfaltet.Berühmt ist vor allem die These vom »Tod Gottes«: Nietzsche beschreibt damit den Verlust religiöser Gewissheiten in der modernen Welt und die daraus entstehende Orientierungslosigkeit. Zugleich sieht er darin die Chance für den Menschen, eigene Werte zu schaffen.Weitere wichtige Themen sind die Lebensbejahung, die Kritik an Moral und Wahrheit sowie erste Ansätze seiner Idee der »ewigen Wiederkunft«. Der Titel »fröhliche Wissenschaft« verweist dabei auf eine bejahende, kreative Haltung gegenüber dem Leben - trotz aller Unsicherheiten.

Autorenportrait

Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken (Preußen) geboren. Er studierte klassische Philologie und wurde bereits mit 24 Jahren Professor an der Universität Basel.Sein frühes Werk, darunter »Die Geburt der Tragödie«, war noch stark von Kunst, Musik und insbesondere von Richard Wagner beeinflusst. Später distanzierte er sich jedoch von Wagner und entwickelte eine eigenständige, oft radikale Philosophie. Aufgrund gesundheitlicher Probleme gab Nietzsche 1879 seine Professur auf und lebte fortan als freier Schriftsteller an verschiedenen Orten in Europa. In dieser Zeit entstanden zentrale Werke wie »Also sprach Zarathustra« und »Jenseits von Gut und Böse«.1889 erlitt Nietzsche in Turin einen geistigen Zusammenbruch, von dem er sich nie mehr erholte. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er pflegebedürftig, betreut von seiner Familie. Er starb am 25. August 1900 in Weimar. Nietzsche gilt heute als einer der einflussreichsten Philosophen der Moderne. Seine Kritik an Moral, Religion und Wahrheit sowie Konzepte wie der »Übermensch« und der »Wille zur Macht« prägten die Philosophie, Literatur und Psychologie nachhaltig.

Weitere Angaben

Buch (Hardcover), Deutsch, 272 Seiten
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