Die Perserinnen (Sanam Mahloudji)
Die Perserinnen (Sanam Mahloudji)
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Eine Flucht aus dem Iran und der Kampf um Identität und Anerkennung
Shirins Vater war im Cabrio durch Teheran gefahren, blaue Ledersitze, die Herald Tribune auf dem Schoß. Die Valiats gehörten zu den wichtigsten Familien in Iran. Jetzt, im amerikanischen Exil, muss sich Shirin vor einem Gericht verantworten: versuchte Prostitution. Lachhaft, drauf geschissen, meint sie. Das sieht ihre Nichte Bita ganz anders. Die pflichtbewusste Bita. Doch eines steht fest: Es wird allmählich Zeit, sich ihrer verdrängten Familiengeschichte zu stellen.
Eine Geschichte, in der Tradition und Stolz, Reichtum und Verzweiflung ebenso Platz finden wie Affären und später Frieden.
Autorenportrait
Sanam Mahloudji ist amerikanische Schriftstellerin, wurde in Teheran geboren und lebt in London. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet und für den PEN/Robert J. Dau Short Story Prize for Emerging Writers nominiert. Sie hat u.a. in McSweeney's, Idaho Review und Kenyon Review veröffentlicht. Ihr Debütroman "Die Perserinnen" stand auf der Shortlist des Women's Prize for Fiction.
Katharina Martl, geboren 1987, übersetzt aus dem Englischen und den festlandskandinavischen Sprachen, zuletzt Werke von Susan Choi und Suzie Miller. Sie lebt in München.
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