Die Regierbarkeit der Zukunft (Leon Hartmann)
Die Regierbarkeit der Zukunft (Leon Hartmann)
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Die Regierbarkeit der Zukunft scheint ein unlösbares Dilemma zu sein: Wie lässt sich Zukunft regieren, wenn sie sich grundsätzlich ihrer politischen Antizipation entzieht? Die wehrhafte Demokratie als Instrument der Zukunftssicherung, das Grundeinkommen als sozialpolitischer Zukunftsentwurf und »Narrative« als politisches Kommunikationsmittel der Zukunftsgestaltung sind regierungsstrategische Antworten auf diese Frage. Leon Hartmann macht anhand einer diskursgeschichtlichen, semiologischen und regierungstheoretischen Untersuchung sichtbar, warum die Regierbarkeit der Zukunft die grundlegende Krise moderner Politik darstellt.
Autorenportrait
Leon Hartmann arbeitet als Postdoc im BMFTR-Projekt »Schriftenreihe Vordenker der liberalen Moderne« an der Universität Freiburg, wo er Philosophie sowie Deutsche Literaturwissenschaft studiert hat und promoviert wurde. Zu seinen Forschungsinteressen gehören Politische Philosophie (insbesondere Regierungs- und Demokratietheorie, Narrativtheorie, Philosophie der Ökonomie und Liberalismustheorie) sowie Kultursemiotik der Zukunft, Friedrich Nietzsche, das Verhältnis von Philosophie und Literatur und Poststrukturalismus.
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