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"Die Seele kann nicht leben, ohne zu empfangen" (Oskar Buchholz)

"Die Seele kann nicht leben, ohne zu empfangen" (Oskar Buchholz)

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Edith Stein fasziniert als Denkerin, die auf der Suche ist, als Frau und Akteurin ihrer Zeit, als Jüdin, Agnostikerin, Christin - in allem aber als Zeugin ihrer Hingabe an die Wahrheit. Die Philosophin schrieb ihr Hauptwerk, das philosophische und theologische Anthropologie miteinander verbindet, vor 90 Jahren im Kölner Karmel. Vermag die Meisterschülerin Edmund Husserls und katholische Ordensfrau plausibel zu machen, dass der Mensch von seinem personalen Sein her auf Gott verwiesen ist? Wer vermöchte es, wenn nicht sie, die die Mühe der Denkanstrengung gesucht hat, weil sie keinem Gefühl, keiner Herzenslust einfach nachgeben wollte und konnte, bevor sie sich nicht im Denken vergewissert hatte, dass sich diese Freude auf Wirkliches bezieht, und somit wahr, ja, selber diese Wahrheit ist, die von innen her ans Herze rührt. Edith Stein will zeigen, nachdem sie sich darüber im Denken hatte vergewissern können, dass der Mensch nicht leben kann, ohne sich selbst zu empfangen - aus der Welt, aus der mitmenschlichen Gemeinschaft, letztlich aber aus Gott. Dazu nimmt sie vielfältige Einflüsse auf in ihr Werk aus Phänomenologie, Existenzphilosophie, Neuscholastik und augustinisch-karmelitischer Tradition. Die vorliegende Arbeit versucht, diesen überaus lohnenden Denkweg in aller Gründlichkeit nachzugehen.

Autorenportrait

Mag. theol. Oskar Buchholz, geboren 1991 bei Köln, studierte katholische Theologie in Freiburg i.B., Wien und Bonn.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 146 Seiten
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