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Dorf ohne Franz (Verena Dolovai)

Dorf ohne Franz (Verena Dolovai)

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Dorf ohne Freiheit. Ein eindringliches Debüt, gleichsam ein Anti-Heimatroman, über die Kehrseite der dörflichen Idylle.

Maria erinnert sich, wie sie in den 1960er-Jahren auf einem Bauernhof mit ihren Brüdern aufgewachsen ist. Während Josef, der Älteste, in die Fußstapfen des strengen Vaters tritt, entzieht sich Franz, Nesthäkchen und Liebling der Mutter, den traditionellen Erwartungen des rauen Alltags. Maria dagegen ist zerrissen zwischen Anpassung und Sehnsucht. Sie träumt von einem selbstbestimmten Leben außerhalb der engen Grenzen des Dorfes, bleibt aber, heiratet Toni und bekommt ein Kind. Mittellos und in Abhängigkeit gefangen, arbeitet sie pflichtbewusst mit, wo sie gebraucht wird. Als sie Toni eines Tages reglos am Boden findet, sieht sie erstmals eine Chance auszubrechen.

Mit ganz eigener Sogkraft erzählt Verena Dolovai von patriarchal geprägten dörflichen Strukturen und der Sehnsucht der Frauen nach einem selbstbestimmten Leben.

Autorenportrait

VERENA DOLOVAI wurde 1975 in Gmunden geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften und Dolmetsch- und Übersetzerwissenschaften an der Universität Wien und war neben ihrer schriftstellerischen Arbeit viele Jahre als Juristin beschäftigt. Seit Herbst 2025 ist Verena Dolovai als freischaffende Schriftstellerin tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Klosterneuburg und hat zahlreiche Texte in literarischen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. »Dorf ohne Franz«, ihr Romandebüt, stand auf der Shortlist Österreichischer Buchpreis / Debüt 2024 und ist für den Österreichischen Buchpreis FRANKREICH 2025 nominiert.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 176 Seiten
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