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Friedrich Hölderlin und das tragisch Schöne (Darius Duhr)

Friedrich Hölderlin und das tragisch Schöne (Darius Duhr)

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Im Februar 1796 äußert Friedrich Hölderlin den Wunsch, »Neue Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen« zu schreiben. Auch wenn er diesen Überbietungsversuch gegenüber Schiller nicht realisiert, entfaltet Hölderlin in seinen Schriften zwischen 1796 und 1800 einen übergeordneten Verweisungszusammenhang, auf dessen Grundlage er philosophische, poetologische und religiöse Themen verhandelt. Dreh- und Angelpunkt dieses Systems ist sein Verständnis des tragisch Schönen, welches er in Auseinandersetzung mit Schillers Schönheitskonzeption und Spinozas Substanzbegriff gewinnt. Darius Duhr zeigt, dass Hölderlin »Schönheit« um 1800 nicht mehr als höchste Idee, sondern als das vermittelnde Moment versteht, das in der Poesie des Tragischen zur Wahrheit führt.

Autorenportrait

Darius Duhr (Dr. phil.), geb. 1992, schloss 2024 seine Promotion im Fachbereich Philosophie an der Freien Universität Berlin ab. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Ästhetik und die Philosophie Friedrich Hölderlins.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 390 Seiten
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