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Gesellschaft statt Staat. Sozialismus und Anarchismus vor und nach 1848 (Olaf Briese)

Gesellschaft statt Staat. Sozialismus und Anarchismus vor und nach 1848 (Olaf Briese)

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In die Forschungen zum deutschsprachigen Frühsozialismus ist Bewegung gekommen. Einerseits hat man es mit einem überraschend breiten Feld von Akteuren zu tun. Andererseits werden die anarchoiden und anarchistischen Dimensionen ihrer Entwürfe erkennbar. Diese wurden in der übermächtigen Fokussierung auf den Einzelautor Marx bislang übergangen. Im Mittelpunkt dieser sozialistischen wie anarchistischen Konzepte stand der Begriff 'Gesellschaft'. Er fungierte als grundsätzliche Alternative zu Staat. Die beiden Bände dieser Studie, die unabhängig für sich gelesen werden können, aber auch zusammen als Tandem, rücken diese Alternative wieder ins Zentrum. In der hier vorliegenden Abhandlung wird anhand von ca. 15 sozialistischen Akteuren - bekannten und heute noch zu wenig bekannten - untersucht, auf welche Weise Gesellschaft als Krisen- und vor allem als Verheißungsbegriff galt.

Autorenportrait

Priv.-Doz. am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin; zahlreiche Buchveröffentlichungen und Editionen zu Themen des 'Vormärz'; zuletzt: "Findbuch archivalischer Quellen zum frühen Anarchismus. Beiträge zur Erschließung von Akten aus Berliner Archiven über die "Freien" (1837-1853)" (zusammen mit Alexander Valerius, 2021); "Anarchistisches Lesebuch. Zeugnisse aus dem Revolutionsumfeld 1848/49" (2 Bde., 2023).

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 422 Seiten
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