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Hirtenbriefe 1876-1923 (Eduard Herzog)

Hirtenbriefe 1876-1923 (Eduard Herzog)

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Vor 150 Jahren, im September 1876, wurde Eduard Herzog zum ersten Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz geweiht. Aus seiner 48-jährigen Amtszeit liegen 52 Hirtenbriefe an die Gläubigen vor. Darin griff er aktuelle Fragen auf wie die religionspolitischen Auseinandersetzungen des Kulturkampfs, die Gründung der Utrechter Union (1889), das Verhältnis von Kirche und Staat oder die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs in der Schweiz. Zugleich bezog Herzog in seinen Hirtenbriefen Stellung zu grundlegenden pastoralen und spirituell-theologischen Anliegen, die für die Gegenwart kaum an Relevanz verloren haben. Die Hirtenbriefe zeugen aber auch von Herzogs Qualität als Bibelwissenschaftler: Herzog, der als Professor für Neues Testament an der christkatholischen Theologischen Fakultät in Bern wirkte, verfasste keinen Hirtenbrief ohne gewissenhafte Bibelexegese.

Autorenportrait

Angela Berlis, Dr. theol., Jahrgang 1962, ist Professorin für Geschichte des Altkatholizismus und Allgemeine Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Bern. Martin Bürgin, Jahrgang 1984, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Geschichte des Altkatholizismus und Allgemeine Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 650 Seiten
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