Hoselupf im Internet
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Ein rasantes Abenteuer voller erstaunlicher Anekdoten: Das ist „Hoselupf im Internet“. Die autobiografische Erzählung eines zielstrebigen Informatikers, der zwei grosse Internetprovider aufbaut – und sie zur richtigen Zeit erfolgreich verkauft. Es ist auch die Geschichte des kultigen Internetproviders Agri.ch und des Schweizer Bauernverbands. Oder ist es doch vielmehr die von Green.ch?
Nun, es ist vor allem jene von Guide Honegger. Ein Schweizer Tausendsassa, dessen Kindheit geprägt ist von typischen Verhältnissen einer Arbeiterfamilie – und dem FC Zürich. Guidos Geschichte suchte ihresgleichen in der Schweiz und zeigt, dass alles möglich ist; wenn man denn will. Und wenn eine ziemlich grosse Portion Glück dazukommt, wie der Geschäftsmann selbst sagt.
„Hoselupf im Internet“ beginnt 1991 mit einem Stelleninserat des Schweizer Bauernverbands. Guido Honegger bewirbt sich und ergattert den Job. Ein gewaltiger Stein kommt ins Rollen: Guido macht aus dem Bauernverband einen der ersten Schweizer Internetprovider. Es folgt eine nervenaufreibende Berg- und Talfahrt; mehr als einmal steht er kurz vor dem Aus. Weil Guido nicht wirklich der Typ ist, der sich immer an alle Regeln hält – und weil da ja noch die zwei grossen Krisen des WWW in den Jahren 2000 und 2008 sind.
Aber Guido Honegger schafft es, aus beiden Krisen als Gewinner hervorzugehen. Möglich ist das unter anderem dank eines untrüglichen Gespürs für Trends, diversen Apéros – sowie ordentlich Mut.
„Sommer 1999: Der absolute Wahnsinn ist ausgebrochen. Der Höhenflug der internationalen Börsen ist ungebremst in der Schweiz angekommen. Geld spielt auf einmal keine Rolle mehr. Ein Mitbieter hat sein Angebot für Agri.ch massiv erhöht. Ich bin nassgeschwitzt, der Puls rast. Was tun?“
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