Identitätsbildender Konsum und sozialökologische Transformation (Dirk Schuck)
Identitätsbildender Konsum und sozialökologische Transformation (Dirk Schuck)
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In welchem Spannungsfeld stehen identitätsbildender Konsum und die sozialökologische Transformation? Anhand von konkreten Konsumpraktiken und ihren gesellschaftlichen Einbettungen analysieren die Beiträger*innen, wie z.B. Trinkwasser, Fleisch, Plastik oder Zimmerpflanzen individuelle und kollektive Identitäten prägen und zugleich ökologische Folgen und Konflikte erzeugen. Dabei fokussieren sie auf geschlechtliche und familiäre Rollenbilder, Besitz- und Freiheitsvorstellungen, abfallbezogene Praktiken sowie neue Formen posttraditionaler Gemeinschaft. Die Ergebnisse verbinden Wissens-, Ideen- und Umweltgeschichte mit Soziologie und regen dazu an, emanzipatorische Alternativen jenseits nicht-nachhaltiger Konsum- und Eigentumsmuster zu erkunden.
Autorenportrait
Dirk Schuck ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erfurt im Sonderforschungsbereich »Strukturwandel des Eigentums« in einem Projekt zur Geschichte des Besitzindividualismus. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der politischen Ideengeschichte der europäischen Neuzeit, der Wissensgeschichte des Klimawandels, sowie dem globalen Vergleich von politischen und sozialen Ordnungskonzepten.
Marco Sonnberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent an der Abteilung für Technik- und Umweltsoziologie der Universität Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen sozial-ökologische Transformationsforschung, nachhaltiger Konsum, Umweltsoziologie und Science and Technology Studies.
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