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Kinder aus der Klemme (Justine Van Lawick)

Kinder aus der Klemme (Justine Van Lawick)

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Die Trennung bewältigen

Nach einer Trennung leiden Kinder besonders, wenn es Eltern nicht gelingt, einen konstruktiven Weg einzuschlagen. Trauer, Verletzungen und Enttäuschungen sind der Nährboden für nicht enden wollende Konflikte, in denen die Kinder zwischen die Fronten, in einen Loyalitätskonflikt und überhaupt aus dem Blick geraten. Sie stecken in der Klemme.
Justine van Lawick und Margreet Visser haben mit ihrem Programm "Kinder aus der Klemme" einen neuen Weg für diese Familien gefunden. Sie arbeiten im Multifamiliensetting mit zwei parallelen Gruppen: einer Elterngruppe und einer Kindergruppe. Statt auf die Fehler und Verletzungen des anderen Elternteils wird der Blick wieder auf die Kinder gerichtet. Und statt wie gewohnt zu zweit in alte Muster zu verfallen, werden die Eltern angeregt, neue Sichtweisen zu entwickeln - nicht zuletzt durch Rückmeldungen der anderen Eltern.
Auch die Kinder machen neue Erfahrungen: Sie sind nicht allein, anderen Kindern geht es ähnlich. Im geschützten Rahmen können sie ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen.
Das Programm "Kinder aus der Klemme" ist sowohl für Jugendhilfe und Erziehungsberatung wie auch für den klinischen Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie geeignet.

Die Autorinnen:
Justine van Lawick, Dr.; Klinische Psychologin, Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Trainerin der niederländischen Vereinigung für Beziehungs- und Familientherapie (NVRG) und Mitbegründerin des Lorentzhuis Haarlem in der Niederlande; seit 2023 im Ruhestand.
Margreet Visser, Dr.; kognitive Gestalttherapeutin und EMDR-Therapeutin; klinische Psychologin und Wissenschaftlerin bei KenterYouth Care. Sie ist spezialisiert auf die Auswirkungen destruktiver Konflikte und Gewalt an Kindern und in Familienbeziehungen.

Autorenportrait

Justine van Lawick, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Trainerin der niederländischen Vereinigung für Beziehungs- und Familientherapie (NVRG), Mitbegründerin des Lorentzhuis Haarlem, Niederlande. Margreet Visser, Dr., promovierte an der Freien Universität Amsterdam in der Abteilung Kindesmisshandlung, ist kognitive Gestalttherapeutin und EMDR-Therapeutin. Sie ist als Koordinatorin und klinische Psychologin am Kinder- und Jugendlichentraumazentrum in Haarlem, Niederlande tätig und leitet Workshops und Trainings zu komplexen Traumatisierungen bei Kindern und ihren Familien, Traumatherapie und hochstrittigen Trennungen. Margreet Visser hat ihre gesamte Laufbahn hindurch (seit 1988) mit traumatisierten Menschen gearbeitet. Stephanie Schöne, Diplom-Pädagogin, Schwerpunkt Sozialpädagogik, Drogenberaterin, Systemische Therapeutin, seit 1997 in der Jugendhilfe, im Bereich Hilfen zur Erziehung (v. a. Aufsuchende Familientherapie) und im schulischen Kontext - zunehmend Entwicklung von mehrfamilientherapeutischen Angeboten, Bereichsleiterin Bildung bei einem anerkannten Träger der freien Jugendhilfe. Annegret Eckhart-Ringel, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Systemische Beraterin (SG), Systemische Kinder- und Jugendtherapeutin (SG), in unterschiedlichen Kontexten Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien: auf Umwegen über die Kinderheilkunde und das öffentliche Gesundheitswesen in die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Chefärztin einer Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 195 Seiten
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