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Kurt Absolon Symposium (Herbert Giese)
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Der vorliegende Symposiumsband dokumentiert die Inhalte und Ergebnisse des Symposiums anlässlich Kurt Absolons hundertsten Geburtstags 2025.
Mit Kurt Absolon ist es so eine Sache. Jeder, der sich aus kennt in der österreichischen Kunst der Nachkriegszeit, kennt ihn natürlich, weiß auch über sein Werk und über die Rolle, die er im Kunstgeschehen der Fünfzigerjahre gespielt hat, Bescheid. Nur öffentlich kommt er praktisch nicht vor. Es blieb dem Sammler Bernhard Hainz überlassen, gemeinsam mit Stefan Üner diese Bringschuld Österreichs monografisch und mit einem Absolon-Symposium einzulösen. Damit sollen Kurt Absolon und sein Werk dauerhafter ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
"Die Jahre nach 1945 haben in Österreich, wie man weiß, zahlreiche künstlerische Begabungen auftreten lassen, von denen die Kunstszene dieses Landes vielfach noch heute in hohem Maß mitbestimmt, wenn nicht beherrscht wird [...] Unter ihnen war Kurt Absolon eine der hervorragendsten Erscheinungen. Er entwickelte bald eine charakteristische, außerhalb aller Moden und Opportunitäten stehende Handschrift, die dennoch auch die Zeichen jener Zeit enthielt, in der er lebte. Aber er war kein Avantgardist, kein Neuerer um jeden Preis. Dafür war er origineller und sich selbst gegenüber wohl auch ehrlicher als viele andere, die sich hochspielten."
Kristian Sotriffer, 1967
Mit Kurt Absolon ist es so eine Sache. Jeder, der sich aus kennt in der österreichischen Kunst der Nachkriegszeit, kennt ihn natürlich, weiß auch über sein Werk und über die Rolle, die er im Kunstgeschehen der Fünfzigerjahre gespielt hat, Bescheid. Nur öffentlich kommt er praktisch nicht vor. Es blieb dem Sammler Bernhard Hainz überlassen, gemeinsam mit Stefan Üner diese Bringschuld Österreichs monografisch und mit einem Absolon-Symposium einzulösen. Damit sollen Kurt Absolon und sein Werk dauerhafter ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
"Die Jahre nach 1945 haben in Österreich, wie man weiß, zahlreiche künstlerische Begabungen auftreten lassen, von denen die Kunstszene dieses Landes vielfach noch heute in hohem Maß mitbestimmt, wenn nicht beherrscht wird [...] Unter ihnen war Kurt Absolon eine der hervorragendsten Erscheinungen. Er entwickelte bald eine charakteristische, außerhalb aller Moden und Opportunitäten stehende Handschrift, die dennoch auch die Zeichen jener Zeit enthielt, in der er lebte. Aber er war kein Avantgardist, kein Neuerer um jeden Preis. Dafür war er origineller und sich selbst gegenüber wohl auch ehrlicher als viele andere, die sich hochspielten."
Kristian Sotriffer, 1967
Autorenportrait
Dr. Stefan Üner, Kunsthistoriker und Kurator in Wien. Studium der Kunstgeschichte in Innsbruck und Wien, Promotion 2016 an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2010 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Belvedere, seit 2018 Kurator der Sammlung Hainz. Autor zahlreicher Publikationen mit Schwerpunkt auf der österreichischen Moderne.
Dr. Berthold Ecker, Studium der Kunstgeschichte und Kulturanthropologie an der Universität Wien. 2003 bis 2017 Kunstreferent der Stadt Wien. 2003/04 Gründung des Monats der Fotografie Wien und des europäischen Monats der Fotografie. Von 2007 bis 2017 Gründungsdirektor des MUSA. Kurator zahlreicher Ausstellungen und Publikationen zur modernen und zeitgenössischen Kunst, u. a. Herausgabe des sechsteiligen Sammlungskataloges des MUSA. Seit 2018 Kurator für zeitgenössische Kunst im Wien Museum.
Prof. Dr. Matthias Boeckl, Kunsthistoriker, Autor, Herausgeber und Kurator zahlreicher Aufsätze, Bücher, Fachzeitschriften und Ausstellungen über Themen der modernen und zeitgenössischen Kunst und Architektur. Professor für Architekturgeschichte an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Dr. Christian Bauer forscht zur österreichischen und europäischen Moderne an der Universität für Weiterbildung Krems, ist Kurator des Egon Schiele Museums und Gründungsdirektor der Landesgalerie Niederösterreich. Er realisiert internationale Ausstellungen wie "Egon Schiele. Living Landscapes" (New York 2024) und publiziert umfassend zur Kunst des 20. Jahrhunderts.
Mag. Stefanie Moser-Maier, Inhaberin der Galerie Maier im Palais Trapp in Innsbruck. Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck. Seit 2017 allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Kunst und Antiquitäten. Mitorganisatorin des Kunstraum Jesuitenkirche in Hall in Tirol. Kuratorin zahlreicher Ausstellungen sowie Autorin und Co-Autorin diverser Ausstellungskataloge.
Dr. Ferdinand Schmatz schreibt Gedichte, Prosa, Essays und Hörspiele, lebt in Wien. Von 2012 bis 2020 Leitung des Instituts für Sprachkunst an der Angewandten. 2004 Georg Trakl-, H.C. Artmann-, Ernst Jandl-Preis. Veröffentlichungen u. a.: "auf SÄTZE! Essays zur Poetik, Literatur und Kunst" (2016), "Das gehörte Feuer. Orphische Skizzen" (2016), "Strand der Verse Lauf. Gedicht" (2022), "Schielen ist Erkenntnis" (2026).
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch

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