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Malgründe (Martin Praska)
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Martin Praska schreibt Malerei als Existenzform: als Notwehr gegen Welt, Zeitgeist und eigenes Scheitern. In essayistischen Farbkapiteln - von Grün über Grau bis Pfirsichrosa - verbindet er Atelierpraxis, Kunstgeschichte und persönliche Lebensmomente zu einem dichten Panorama künstlerischer Selbstbefragung. Alltag, Trauer, Liebe, Wut und Ironie treffen auf Gerhard Richter, Manet, Venus-Ikonografien und die politischen Zumutungen der Gegenwart. Praska denkt Malerei nicht als Dekoration, sondern als Haltung. Entstanden ist ein Buch über Sehen und Denken, über Schönheit und Ambivalenz - und über die Notwendigkeit, Grautöne auszuhalten.
Der Maler erwehrt sich seiner Zeitgenossen durch sanfte Kriegsführung. Jedes Bild soll ein Treffer sein, wiewohl einer von Zartheit und Hingabe, wie bei einem Bussi. Seine Waffen sind Balsamterpentinöl und Binsel (nicht Pinsel!). Und sein Sieg ist die bewältigte Leinwand.
Ist denn nicht jedes Bild eine Form der Notwehr, ein Gegenentwurf zur Wirklichkeit und eine Staustufe im Fluss der Zeit?
Malgründe - Das Buch zum Bild und Meine Güte , der Kunstkatalog seiner Werke von 2020-2026, ergänzen einander.
"Was er nicht erzählen kann, das malt er. Was er nicht malen kann, das erzählt er", meint Karl Markovics.
Martin Praska (*1963 bei Heidelberg), Maler und Grafiker. Seit 1985 in Wien. Rückgriffe auf Alte Meister, Pop Art, Fluxus und Expressionismus.
Der Maler erwehrt sich seiner Zeitgenossen durch sanfte Kriegsführung. Jedes Bild soll ein Treffer sein, wiewohl einer von Zartheit und Hingabe, wie bei einem Bussi. Seine Waffen sind Balsamterpentinöl und Binsel (nicht Pinsel!). Und sein Sieg ist die bewältigte Leinwand.
Ist denn nicht jedes Bild eine Form der Notwehr, ein Gegenentwurf zur Wirklichkeit und eine Staustufe im Fluss der Zeit?
Malgründe - Das Buch zum Bild und Meine Güte , der Kunstkatalog seiner Werke von 2020-2026, ergänzen einander.
"Was er nicht erzählen kann, das malt er. Was er nicht malen kann, das erzählt er", meint Karl Markovics.
Martin Praska (*1963 bei Heidelberg), Maler und Grafiker. Seit 1985 in Wien. Rückgriffe auf Alte Meister, Pop Art, Fluxus und Expressionismus.
Autorenportrait
Martin Praska, geboren 1963 in Wiesloch (D) 1985-1990 Akademie der bildenden Künste, Wien 1995 Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, Linz; Auslandsstipendium Krumau 1998 Auslandsstipendium London 1999 Gründung der Künstlergruppe "Die halbe Wahrheit" 2002-2004 Vorsitzender der IG BILDENDE KUNST 2025 Mitglied Künstlerhaus Wien Ausstellungen / Solo Shows - in Auswahl: 2027 Galerie Welz, Salzburg 2026 Galerie Angerlehner, Wels; Rodler Gschwenter Gallery 2025 Brennecke Fine Art, Berlin 2024 Rodler Gschwentner Gallery, Wien 2023 Brennecke Fine Art, Berlin; Galerie Welz, Salzburg 2022 Galerie Gans, Wien 2020/2021 Museum Angerlehner, Wels 2019 Galerie Welz, Salzburg 2018 Galerie Ruth Sachse, Hamburg Beteiligungen, Messen - in Auswahl: 2019 Art Karlsruhe; Art Frankfurt; Affordable Art Fair Hamburg; "Personal Structures", Palazzo Mora, Biennale di Venezia; Museum der Moderne Salzburg Bilder in öffentlichen Sammlungen: Albertina Wien; Angerlehner Museum Wels; Lentos Linz; Museum der Moderne Salzburg Publikationen: 2020 Erste Veröffentlichung im Verlag Bibliothek der Provinz, art edition, Ausstellungskatalog MUSEUM ANGERLEHNER, 13.9.2020 - 21.2.2021, "Short Stories". Mit Vor- und Nachwort von Klaus Eckel 2014 "Schwarzbuch Frohsinn", Text und Zeichnung, Essais, Landstrichextra
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch

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