Männlichkeit nach dem Fernsehen (Stefan Sulzenbacher)
Männlichkeit nach dem Fernsehen (Stefan Sulzenbacher)
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Die Verbreitung von Streaming-Plattformen verändert nicht nur serielle Formate und Praktiken des Fernsehens, sondern ordnet auch die Geschlechterverhältnisse neu. Mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum analysiert Stefan Sulzenbacher, wie die digitalmedialen Innovationen des posttelevisuellen Fernsehens zum Anlass für Krisen der Männlichkeit stilisiert und zugleich für deren Überwindung mobilisiert werden. Dabei wird deutlich, dass die wechselseitige Durchdringung von Männlichkeiten und posttelevisuellen Medien eine produktive Matrix für die modifizierende Aufrechterhaltung intersektionaler Ungleichverteilungen medialer Handlungsmacht bildet.
Autorenportrait
Stefan Sulzenbacher (Dr. phil.) ist Medienwissenschaftler und Technikforscher und unterrichtet männlichkeitskritische Science and Technology Studies an der Technischen Universität Wien sowie Critical Thinking an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre umfassen Gender Media Studies, kritische Männlichkeitenforschung, Serialitätsforschung, Platform Studies, Analog Game Studies und feministische Technikforschung.
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