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Medien als Gegenentwurf zum Irrationalen (Pawel Parszyk)

Medien als Gegenentwurf zum Irrationalen (Pawel Parszyk)

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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich vordergründig mit Beiträgen des zeitgenössischen Kinos. Hierfür wird das dokumentarische wie fiktionale Werk des US-Amerikanischen Dokumentarfilmer Joe Berlingers herangezogen. Berlingers Filme zeichnen sich durch gesellschaftskritische Themen aus, genießen aber keine große Bekanntheit. Auch in Fachliteraturen findet sich nur sehr wenig zu den Werken Berlingers, was dieser Untersuchung Gewicht verleiht.Die Untersuchung perspektiviert Berlingers Werke als Produkte eines Autorenfilmers audiovisueller Medien, um Gemeinsamkeiten und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei bedient er sich bei einem in den Literaturen populären Motiv: der Opposition zwischen Wahrheit und Mythos. Weitere Fragestellungen finden sich in dem Verhältnis zwischen Kunst und Gewalt und in den Verdrängungspraktiken von Gesellschaften.Die Zusammenführung aller Themen unter dem Gesichtspunkt einer anthropologischen wie psychologischen Schuld- Thematik zielt schließlich darauf ab, den Spielfilm anhand einer Analyse genauer zu verstehen und aufzuzeigen, wie der Film visuelle und auditive Mittel einsetzt, um geeignete Bilder für diese Themenkomplexe zu finden und wie aktuell noch immer die Themen bzw. Probleme (z. B. KI) sind, die Berlinger früh und subtextuell zur Diskussion stellt.

Autorenportrait

Pawel Boguslaw Parszyk geb. 7.2.1988 in Gdynia (Polen), dt. Gdingen. Studium und Promotion in Erfurt (Literaturwissenschaft und Philosophie). 2009-2012 Bachelor, 2012-2024, Master, 2016-2025 Promotion. Mitglied bei derGerman Society for Aesthetics (Deutsche Gesellschaft für Ästhetik), German Schopenhauer Society (Deutsche Schopenhauer Gesellschaft). Forschungsschwerpunkte: Philosophical Aesthetics and Anthropology, Cultural Philosophy and German Idealism (Ästhetik, philosophische Anthropologe bzw. Medienanthropologie, Kulturphilosophie, Deutscher Idealismus). Veröffentlichungen: Sartre und die Literatur, Kapitel über den «Ekel», München 2014. Philosophie als Kunst, Beitrag über Symbolphilosophie, Berlin 2016.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 198 Seiten
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