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Medizin, Gesellschaft und Geschichte 42 (2024) (Marion Baschin)

Medizin, Gesellschaft und Geschichte 42 (2024) (Marion Baschin)

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Den Themenbereich zur Sozialgeschichte der Medizin eröffnet Robert Jütte mit einer Untersuchung des Gesundheits- und Krankheitsverhaltens des deutsch-jüdischen Opernkomponisten Giacomo Meyerbeer anhand dessen umfangreicher Tagebücher. Mit Patientengeschichte setzt sich auch Lisa Gersdorf mit ihrer Studie über Akzeptanz und Stigmatisierung psychischer Störungen in der Weimarer Republik auseinander. Propaganda- bzw. Vermittlungsarbeit des Deutschen Hygiene-Museums in der Slowakischen Republik zwischen 1940 und 1945 steht im Zentrum des Beitrags von Miroslav Palárik. Hans Michael Straßburg analysiert mit einem familiengeschichtlichen Ansatz die Tätigkeit zweier Landärzte auf dem Hunsrück.

In der Sektion Geschichte der Homöopathie und alternativer Heilweisen stellt Marion Baschin die Anfänge der Bakteriologie und deren Wahrnehmung durch Homöopathen vor. Im abschließenden Beitrag beleuchtet Stefanie Liv Jahn die Rolle der Homöopathie am Beispiel der Spanischen Grippe und die wissenschaftliche Auseinandersetzung der Homöopathenschaft mit dieser Seuche.

Autorenportrait

Marion Baschin studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Stuttgart und promovierte dort 2010. Nach Abschluss ihrer Promotion qualifizierte sie sich als Archivassessorin am Landesarchiv Baden-Württemberg und an der Archivschule Marburg. Seit 2020 leitet sie das Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin am Bosch Health Campus in Stuttgart. In ihrer Forschung widmet sie sich schwerpunktmäßig der Patientengeschichte, der historischen Demographie und der Geschichte der Homöopathie.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 227 Seiten
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