Mensch-Wolf-Beziehungen in den Alpen (Verena Schröder)
Mensch-Wolf-Beziehungen in den Alpen (Verena Schröder)
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Wölfe kehren in den Alpenraum zurück und sorgen insbesondere in der Land- und Jagdwirtschaft für dynamische Veränderungen. Basierend auf Ansätzen des klassischen Pragmatismus, des agentiellen Realismus und der Resonanztheorie identifiziert die Studie die Koexistenz von Menschen und Wölfen als leibliche Praxis, die beide Seiten wechselseitig hervorbringt. Anhand von ethnographischen Untersuchungen in den Schweizer Alpen können so neue Einsichten in Mensch-Wolf-Begegnungen, in transformative Erfahrungen sowie in Grenzziehungen gewährt werden. Verena Schröder stellt den menschlichen Kontrollanspruch über Tiere in Frage und liefert Denkanstöße für ein Miteinander, in dem Wölfe nicht als Bedrohung, sondern als Mit-Wesen gedacht werden und die Interessen aller Beteiligten Berücksichtigung finden.
Autorenportrait
Verena Schröder (Dr. rer. nat.), geb. 1985, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie der Universität Innsbruck. Sie forscht zu Mehr-als-menschlichen Geographien, Tiergeographien sowie visuellen und multisensorischen Methoden.
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