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Migräne (Tamás Gyurkovics)
Migräne (Tamás Gyurkovics)
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Migräne - Geschichte eines Schuldgefühls ist Tamás Gyurkovics' erste deutschsprachige Publikation. Migräne möchte Traumata des Holocausts verstehbar machen. Gyurkovics nähert sich dieser Aufgabe aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Der Protagonist Ernö Spielman ist eine fiktive Figur, dessen Geschichte aber der Geschichte des realen Zvi Spiegels ähnelt. Letzterer beaufsichtigte in Auschwitz-Birkenau als Funktionshäftling gezwungenermassen die Aufsicht über die Zwillinge, an denen der KZ-Arzt Josef Mengele medizinische Forschung betrieb. Spielmann/Spiegel brachte nach der Befreiung vierzig Kinder aus dem Vernichtungslager nach Hause. Zeit seines Lebens - er emigriert ins neu gegründete Israel - leidet er an Schuldgefühlen.Der Roman, der auf historische Materialien zurückgreift, bietet eine bewegende Schilderung der inneren und äusseren Kämpfe des Protagonisten durch Zeiten und Orte bis ins Israel der 1980er Jahre. Der Roman wurde ins Italienische und Französische übersetzt.
Autorenportrait
Tamás Gyurkovics (*1974) arbeitete nach seinem Studium als Kommunikationsspezialist für verschiedene Zeitschriften, Fernsehsender und Ministerien. Seit 2010 ist er freischaffender Autor. Unter anderem befasst er sich mit historischen Inhalten. Seine Romane Mengele böröndje (Mengeles Koffer), und Akcentus - Lugosi Béla Amerikában (Der Akzent - Béla Lugosi in Amerika) erschienen im ungarischen Original bei Kaligram. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern und lebt in Budapest.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch, 276 Seiten

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