Migration, Imagination und Film (Burrhus Njanjo)
Migration, Imagination und Film (Burrhus Njanjo)
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Wie entkommt man als filmschaffendes Subjekt der Falle einer imaginären peripheren Community? Und wie kann man aus einer Position sprechen, die als national wahrgenommen wird? Burrhus Njanjo erarbeitet den Begriff des »minor minoritarian cinema« und aktualisiert die Beziehung des Films zur Nation aus postkolonialer Sicht. Am Beispiel der Filme Abdellatif Kechiches untersucht er die diskursiven Prozesse, mittels derer der Regisseur seine eigene Identität, den »Mythos Frankreich« und dessen Filmkultur ständig neu artikuliert. Aus den Verflechtungen von Kechiches Filmen, französischen Theorien und Diskursen aus der französischen Filmkultur entstehen so neue Figurationen.
Autorenportrait
Burrhus Njanjo, geb. 1992, ist assoziierter Forscher am ERC Grant Projekt Afroeurope & Cyberspace an der Universität Bremen. Er promovierte an der Universität zu Köln in cotutela mit der Universität Jaunde I. Seine Forschungsinteressen beziehen sich auf Film-, Literatur-, Musik- und Kunstwerke zeitgenössischer afrikanischer und afrodiasporischer Künstler*innen in Afrika, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, die er aus verschiedenen theoretischen Perspektiven (Minor Cinemas, Poststrukturalismus, postkoloniale Theorien und Posthumanismus) untersucht.
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