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Mit dem gelben Stern in einem leeren Zugabteil (Petr Vizina)

Mit dem gelben Stern in einem leeren Zugabteil (Petr Vizina)

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Die authentische Geschichte von Lydia Tischlerová, geboren 1929, einer der letzten lebenden Zeitzeuginnen von Auschwitz, erzählt von Lydias Kindheit im mährischen Ostrava, über den gescheiterten Fluchtversuch nach Polen, dem Aufenthalt in Theresienstadt, im Konzentrationslager Auschwitz, der Zwangsarbeit im KZ-Außenlager Oederan im heutigen Sachsen, bis hin zur Befreiung und der Ausreise nach Großbritannien. Dort begann Lydia Tischlerová, sich um problembelastete Kinder zu kümmern, zunächst als Freiwillige, später als u.a. bei Anna Freud, der Tochter von Sigmund Freud, ausgebildete Psychologin und Psychotherapeutin, die ihr gesamtes Berufsleben der Kinderpsychotherapie widmete. Die sachliche und zugleich lebendige Schilderung ihres eigenen Schicksals ist somit nicht nur ein wertvolles persönliches Zeugnis einer Shoah-Überlebenden, sondern auch ein interessanter Beitrag zum Studium der kindlichen Psyche, die die Nachkriegspsychiatrie gerade erst zu entdecken begann.

Autorenportrait

geboren 1967, ist ein bekannter tschechischer Journalist und Moderator, der sich seit langem mit kulturellen Themen beschäftigt. Er war für das tschechische Fernsehen, die Zeitungen Lidové noviny und Hospodárské noviny tätig und schrieb auch für Respekt und andere Medien. Derzeit arbeitet er für Aktuálne.cz, wofür er unter anderem die Podcast-Reihe "Na dotek" ("Zum Anfassen") betreut, in der er interessante Persönlichkeiten aus der tschechischen Literatur-, Musik- und Kunstwelt zu Gast hat. Er arbeitet auch regelmäßig mit dem tschechischen Rundfunk zusammen. tschechisch Lydia Tischlerová, geb. Folkartová, wurde 1929 in der mährischen Stadt Ostrava geboren und als tschechische Jüdin über Theresienstadt und Auschwitz in das KZ-Außenlager Oederan im heutigen Sachsen deportiert. Dort musste sie als Zwangsarbeiterin 1944/45 Munition für die deutsche Rüstungsindustrie fertigen und war auch in einem Außenkommando tätig. Sie überlebte die Evakuierung nach Theresienstadt und ging nach Kriegsende nach London zu ihrem Vater, dem die Flucht noch vor dem Krieg gelungen war. Sie studierte Psychoanalyse, unter anderem bei der Tochter von Sigmund Freud - Anna Freud -, und wurde eine anerkannte Kinderpsychoanalytikerin. Das half ihr, ihre eigene Lebens- und Leidensgeschichte zu verarbeiten.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Klappenbroschur, Deutsch, 176 Seiten
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