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Muße mit Würde und Freiheit (Joachim-Felix Leonhard)
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"Muße mit Würde und Freiheit" versammelt ausgewählte Vorträge und Aufsätze von Joachim-Felix Leonhard. Über Jahrzehnte hinweg wirkte er in verantwortungsvoller Funktion in Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen sowie in nationalen und internationalen Gremien. Zugleich engagierte er sich als Wissenschaftler und Vermittler im Dialog zwischen Bildung, Kultur, Geschichte, Wissenschaft und Politik. Die hier versammelten Texte spiegeln die Themen und Fragestellungen wider, die sein Wirken geprägt haben. Sie dokumentieren eine lebenslange Auseinandersetzung mit kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und zeigen den Anspruch, Wissen zu vermitteln, Zusammenhänge sichtbar zu machen und den öffentlichen Diskurs zu fördern.Der Titel knüpft an Ciceros Idee des otium cum dignitate an, der "Muße mit Würde". Für Joachim-Felix Leonhard verbindet sich dieser Gedanke mit Freiheit, geistiger Unabhängigkeit und der Bereitschaft, neue Perspektiven zu gewinnen. Nicht zufällig schließt sich damit ein biografischer Kreis: Bereits zu Beginn seines Studiums beschäftigte er sich wissenschaftlich mit diesem Thema.Anlässlich von Joachim-Felix Leonhards 80. Geburtstag entstand die Idee, seine über viele Jahre entstandenen Texte in einem Band zusammenzuführen. Das Ergebnis ist Zeugnis eines vielseitigen Lebens im Dienst von Bildung, Kultur und Wissenschaft sowie eine Einladung zum Nachdenken über Verantwortung, Freiheit und die Bedeutung geistiger Offenheit.
Autorenportrait
Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard (*10. September 1946 in Jünkerath) ist ein deutscher Historiker, Bibliothekar und Kulturmanager. Nach dem Studium der Geschichte, Lateinischen Philologie und Philosophie in Frankfurt und Heidelberg sowie seiner Promotion an der Universität Frankfurt am Main schlug er eine Laufbahn im wissenschaftlichen Bibliothekswesen ein. Zu seinen wichtigsten beruflichen Stationen zählen die Leitung der Universitätsbibliothek Tübingen (1987 bis 1991), die Tätigkeit als Vorstand und Direktor des Deutschen Rundfunkarchivs (1991 bis 2001) sowie das Amt des Generalsekretärs des Goethe-Instituts (2001 bis 2003). Von 2003 bis 2007 war er parteiloser Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und verantwortete unter anderem die Fusion der Universitätskliniken Gießen und Marburg.Darüber hinaus engagierte sich Leonhard in zahlreichen nationalen und internationalen Kultur-, Informations- und Wissenschaftsgremien. Er war Präsident der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation beziehungsweise späteren Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (1996 bis 1999), Gründungsvorsitzender des deutschen UNESCO-Nominierungskomitees für das Programm "Memory of the World" sowie von 2007 bis 2011 Gründungspräsident der Von Behring-Röntgen-Stiftung.
Dr. Julius Leonhard (*1980), studierte zunächst Rechtswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, dann Geschichte und Staats- und Völkerrecht an der Universität Augsburg. Promotion in mittelalterlicher Geschichte an der Universität Augsburg, von 2012 bis 2014 Archivreferendariat bei der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz am Landeshauptarchiv Koblenz und an der Archivschule Marburg. Von 2014 bis 2020 Leiter des Universitätsarchivs der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2021 ist er Leiter des Stadtarchivs Leverkusen.
Wolfgang Mühl-Benninghaus (*3. Mai 1953) ist ein deutscher Medienwissenschaftler und Filmhistoriker. Nach dem Studium der Wirtschafts- und Alten Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin promovierte er 1981 und habilitierte sich 1988 mit einer Arbeit zur Wirtschaftsgeschichte der Medien in der Weimarer Republik. Nach einem Zusatzstudium in Moskau war er als Fachdolmetscher in der Ukraine tätig, bevor er an die Humboldt-Universität zurückkehrte. Dort wirkte er zunächst als Oberassistent und Dozent für Kulturelle Kommunikation und Mediengeschichte. Seit 1993 war er Professor für Theorie und Geschichte des Films.
Hermann Schefers (*1962), studierte Geschichte, Germanistik, Politik- und Sozialwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion 1992 an der Ludwig-Maximilians-UniversitätMünchen. Seit 1992 Leiter der klostergeschichtlichen Abteilung des Klosters Lorsch, seit 2002 Direktor der Welterbestätte Kloster Lorsch. Lehrtätigkeiten an der Universität Stuttgart und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Zahlreiche Publikationen zu überlieferungs- und bildungsgeschichtlichen Themen des Frühmittelalters, zur Frömmigkeits- und Memorialkultur.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch, 560 Seiten

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