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Ottobock im Nationalsozialismus (Ronja Kieffer)
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Ottobock ist heute Weltmarktführer im Bereich Prothetik. Das Unternehmen wurde 1919 unter dem Namen Orthopädische Industrie in Berlin gegründet und zog wenig später nach Königsee in Thüringen um. 1935 wurde die Firmierung um den Namen des Direktors und alleinigen Inhabers Otto Bock ergänzt. Im Zweiten Weltkrieg stellte die Orthopädische Industrie Otto Bock Prothesenteile für die Wehrmacht her und setzte dabei im Betrieb in Königsee auch Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ein. Die vorliegende Studie untersucht auf der Grundlage von historischem Quellenmaterial die Rolle Otto Bocks und seines Unternehmens in der Zeit des Nationalsozialismus und insbesondere im Zweiten Weltkrieg.
Autorenportrait
Ronja Kieffer, M. A., ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Teamleiterin Studien bei der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte. Sie studierte Geschichte und Spanisch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und promovierte zur Kaliindustrie im Werra-Revier in der Zeit des Kalten Kriegs. Ihre Dissertation wurde 2025 mit dem Preis für Unternehmensgeschichte ausgezeichnet und wird in der Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte veröffentlicht.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch, 128 Seiten

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