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Polarisiertes Erinnern an die Bildung in der DDR (Irene Leser)

Polarisiertes Erinnern an die Bildung in der DDR (Irene Leser)

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Thema dieses Buches sind die Erinnerungen Ostdeutscher an ihre Bildungserfahrungen in der DDR. Über mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall scheint es so, als sei das Erinnern aufgespalten und polarisiert. Die einen erinnern im Sinne eines Diktaturgedächtnisses, das die erlebte Indoktrination betont; die anderen im Sinne des Legitimationsgedächtnisses, das den erfahrenen Bildungsanspruch hervorhebt. Anhand 50 ausgewählter biografisch-narrativer Interviews wird dargelegt, wie sich Einzelne erinnern und inwieweit das mit dem öffentlichkeitswirksamen Erinnerungsdiskurs zusammenhängt.

Autorenportrait

Dr. Irene Leser ist Erziehungswissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin mit den Forschungsschwerpunkten Bild- und Bildungsforschung, Kindheitsforschung, qualitative Methoden und performative Sozialforschung.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 411 Seiten
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