Polizei als Familie (Nathalie Pasche)
Polizei als Familie (Nathalie Pasche)
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In Polizeiorganisationen orientieren sich Polizist*innen an den gegensätzlichen Idealen der Bürokratie und Kollegialität. Beide Ideale tragen zu einer Glättung im Sprechen über Differenzen bei. Dies hat Folgen für Frauen, Polizist*innen mit Hochschulabschluss sowie sexuelle und ethnische Minderheiten: Polizist*innen schweigen über ihre Differenzerfahrungen aufgrund einer Migrationsbiografie oder eines Coming-outs, um die Zugehörigkeit zur »Polizei als Familie« nicht zu gefährden. Nathalie Pasche zeigt anhand verschiedener Differenzlinien, wie diese Glättungspraktik zur Reproduktion sozialer Ungleichheiten beiträgt.
Autorenportrait
Nathalie Pasche (Dr. phil.), geb. 1985, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Dort forscht und lehrt sie zu organisations- und differenzsoziologischen Themen am Beispiel von Polizei und Soziale Arbeit.
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