Praktiken des Teilens (Gerrit Retterath)
Praktiken des Teilens (Gerrit Retterath)
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Wie kann Teilen gelingen und welches Potenzial birgt es für das gesellschaftliche Zusammenleben? Anhand ethnografischer Forschungen in Gemeinschaftsgärten, einer Volksküche und Airbnb-Übernachtungen zeigt Gerrit Retterath, dass gelingendes Teilen nicht allein auf Nähe und Vertrautheit beruht. Entscheidend ist vielmehr ein dynamisches Mischverhältnis aus Nähe und Distanz, das Kooperation gerade auch unter Fremden ermöglicht. Die Analyse eröffnet damit eine neue Perspektive auf Praktiken des Teilens und deren Bedeutung für zivilgesellschaftliche Begegnungs- und Aushandlungsräume. Zugleich leistet sie einen Beitrag zu aktuellen Debatten über Konvivialismus, digitale Vergemeinschaftung und Care als Sorge um Menschen und Umwelt.
Autorenportrait
Gerrit Retterath, geb. 1987, ist Soziologe und arbeitet als Kulturmanager und Ehrenamtskoordinator am Kulturzentrum Schlachthof in Kassel. Darüber hinaus ist er freiberuflich als Kunst- und Kulturvermittler im Bereich Graffiti, Street Art und Stadterkundung tätig.
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