Räume der Unterdrückung (Johannes Großewinkelmann)

Räume der Unterdrückung (Johannes Großewinkelmann)

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Das Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Teil der nationalsozialistischen Rüstungswirtschaft. Seit Kriegsbeginn mangelte es an Bergleuten, weil diese zur Wehrmacht eingezogen wurden. Deshalb mussten über 600 Zwangsarbeiter vorwiegend unter Tage schwere körperliche Arbeit leisten. Beengte Wohnräume, Hunger, Misshandlungen und harte Strafen bestimmten ihr Leben. Die Zwangsarbeiter aus Osteuropa waren in einem separaten Barackenlager untergebracht. Das Buch stellt die Ergebnisse eines archäologisch-historischen Forschungsprojektes zum Aufbau und der Einrichtung des Lagers, zum Leben, Wohnen und Arbeiten der Zwangsarbeiter und zu den Tätern in der Verwaltung des Bergwerks vor.https://d-nb.info/1378387953

Autorenportrait

Dr. Johannes Großewinkelmann, geboren 1960, ist Historiker und Geschäftsführer des Weltkulturerbes Rammelsberg und Direktor der Stiftung Welterbe im Harz. Dr. Katharina Malek-Custodis, geboren 1976, ist Archäologin und Leiterin der Archäologischen Denkmalpflege im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Georg Drechsler leitet die Arbeitsstelle Montanarchäologie des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege. Bernd Wehrenpfennig (verstorben) war Historiker und hat insbesondere zu sowjetischen Kriegsgefangenen-Arbeitslagern im Zweiten Weltkrieg geforscht. Johann Custodis ist Wirtschaftshistoriker und arbeitet in der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Deutsch, 371 Seiten
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