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Schriften 1836-1852 (Ludwig Tieck)

Schriften 1836-1852 (Ludwig Tieck)

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"Auf der Höhe seines Ruhms stand Tieck in den letzten Jahren seines Lebens, die er in Dresden verbrachte. Nach Goethes Tod galt er als der repräsentative Schriftsteller der deutschen Literatur - nicht seines romantischen Frühwerks, vielmehr der heiter-ironischen Gesellschaftskunst seiner Novellen wegen. Tiecks späte Novellen sind 'erinnerte' Romantik. In Spiegelungen und ironischen Brechungen umkreisen sie das Wunderbare und den Einbruch des Außergewöhnlichen in die Alltagswelt. Als der überlebende Zeitgenosse der Kunstperiode und als ihr letzter Fürst hat er nicht nur sie in eine gesellschaftlich wie literarisch gewandelte Epoche übertragen; als Zeitgenosse des Vormärz hat er auch das Neue selbst noch gestaltet: Motive und Tendenzen seines Romans Vittoria Accorombona sind dafür ein glänzendes Zeugnis. Band 12 der neuen Tieck-Ausgabe bietet erstmals kommentiert Tiecks vollständiges Spätwerk."

Autorenportrait

Ludwig Tieck (1773-1853) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer. Uwe Schweikert, geboren 1941, arbeitet und lebt nach langjähriger Lektoratstätigkeit als Autor und Kritiker in Stuttgart. Veröffentlichungen u. a. zu Marie Luise Kaschnitz, Hans Henny Jahnn, Jean Paul, Ludwig Tieck und Rahel Varnhagen.

Weitere Angaben

Unbekannt (BG), Dünndr. Goldschn. In Schuber, Deutsch, 1469 Seiten
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