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Sina und Herman Berlinski (Thomas Schinköth)
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Sina Berlinski geb. Goldfein (1910-2011) und Herman Berlinski (1910-2001) wuchsen in Leipzig auf, wo sie am Landeskonservatorium für Musik studierten. Vielfältige Impulse verdankten sie dem Leipziger Kulturleben. 1933 flohen sie nach Paris. Dort setzten sie ihre Studien fort, unterrichteten, wirkten für ein Ballettensemble bzw. ein jiddisches Theater. 1941 gelang ihnen die Ausreise in die USA. Herman Berlinski fand als Organist, Chorleiter und Musikdirektor in New York und Washington ein vielseitiges Wirkungsfeld. Ihm lag die Erneuerung der Synagogenmusik am Herzen. Er schuf zahlreiche Kompositionen, darunter 12 Orgelsinfonien und die Freitagabendliturgie Avodat Shabbat. Sina Berlinski war Pianistin und Klavierpädagogin. Als Mitstreiterin des Baritons Todd Duncan konnte sie sich den langgehegten Wunsch erfüllen, Gesang und Klavierspiel zu verbinden. Die Stadt ihrer Kindheit und Jugend besuchten Herman und Sina Berlinski ab 1981 mehrmals. Der Leipziger Autor Thomas Schinköth schildert ihr Leben aus einer sehr persönlichen Perspektive.
Autorenportrait
geboren 1963, Studium der Musikwissenschaft, Promotion, Habilitation und Lehrtätigkeit in Leipzig, freier Autor, Schulprojekte, heute Mitarbeiter im Seniorenbüro Ost Leipzig. 2021/24 musiktherapeutische Ausbildung in Posterstein (Thüringen). Zahlreiche seiner Veröffentlichungen und Vorträge widmen sich der Kunst unter Diktaturen und jüdischen Musikern in Leipzig. In den "Jüdischen Miniaturen" ist von ihm erschienen: Samuel Lampel (Bd. 281).
Weitere Angaben
Buch (Paperback), Deutsch, 78 Seiten

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