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Souveränität der Vernunft (Albrecht Koschorke)

Souveränität der Vernunft (Albrecht Koschorke)

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Die frühen Liberalen waren Enthusiasten. Sie sahen sich als Bannerträger der Freiheit, des Fortschritts und einer vernunftgemäßen Staatsordnung an. Der Forderung nach unbeschränkter Volksherrschaft standen sie mit Argwohn gegenüber. Stattdessen kämpften sie für ein System politischer Stellvertretung, in dem gebildete und weitblickende Repräsentanten den Willen des Volkes verkörpern sollten. Aus diesem Idealbild gingen die Institutionen des modernen Rechtsstaates hervor. Welche kulturellen Voraussetzungen flossen in sie ein? Was davon hat noch Bestand? In seiner faszinierenden Kulturgeschichte des Frühliberalismus geht Albrecht Koschorke der auch heute wieder drängenden Frage nach, wie sich kollektives Handeln auf Rationalität und Zukunftsfähigkeit hin orientieren kann.

Autorenportrait

Albrecht Koschorke ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz sowie Extraordinary Professor an der University of Pretoria, Südafrika. Im Suhrkamp Verlag erschien von ihm zuletzt Hegel und wir. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2013.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 168 Seiten
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