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Stapelplatz New York (Erich Deschwanden)

Stapelplatz New York (Erich Deschwanden)

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Um 1730 herum begann die Herstellung von Baumwollstoffen das bis dahin blühende Ostschweizer Leinwandgewerbe zu ersetzen. Nach 1800 fabrizierten zahlreiche neu gegründete Maschinenspinnereien so viel Garn, dass immer mehr Heimarbeiter ihren kargen Lebensunterhalt mit Weben und Sticken verdienten. Um die stetig wachsende Produktion zu verkaufen, erschlossen St.Galler Kaufleute neue Absatzmärkte in Übersee, allen voran in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ab 1819 gingen regelmässig Sendungen mit Ostschweizer Baumwollwaren über den Atlantik. New York war der Stapelplatz, von wo aus der nordamerikanische Kontinent mit leichten gestickten Geweben versorgt wurde. Das Neujahrsblatt 165 des Historischen Vereins des Kantons St. Gallen gibt einen Einblick in die wenig erforschte Geschichte der ostschweizerischen Handelsbeziehungen mit den USA im 19. Jahrhundert.

Autorenportrait

Erich Deschwanden, 1954, ist Ökonom und arbeitete als Wirtschaftsjournalist und Dozent an Höheren Fachschulen und Fachhochschulen. Er absolvierte an der Uni Zürich das Weiterbildungsstudium «MAS Applied History» und schloss 2022 mit der Arbeit «Stapelplatz New York» beim Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Tobias Straumann ab.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 248 Seiten
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