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Subjekte der ökologischen Verwüstung (Thomas Barth)

Subjekte der ökologischen Verwüstung (Thomas Barth)

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In der gegenwärtigen Auseinandersetzung über die Ursachen und Folgen der ökologischen Verwüstung erfährt eine zentrale Kategorie der Kritischen Theorie zu wenig Aufmerksamkeit: das Subjekt. Doch nur wenn eine kritische Gesellschaftstheorie die subjektiven Bedingungen der Klimakatastrophe analysiert, kann sie in Zeiten umfassender Naturzerstörung sowohl die Beharrungskräfte eines destruktiven Kapitalismus als auch den Aufstieg einer veränderten Form des Autoritarismus verstehen.
Die theoretischen und empirischen Beiträge des Buches widmen sich dieser Problemstellung mithilfe der für die Kritische Theorie charakteristischen Verbindung von neomarxistischer Gesellschaftstheorie und psychoanalytischem Subjektbegriff. Sie verknüpfen den gesellschaftskritischen und interdisziplinären Anspruch der Kritischen Theorie und leisten so eine Bestimmung des Subjekts als unverzichtbaren Ansatzpunkt zur Analyse und Kritik ökologischer Verwüstung. Zugleich zeigen die Beiträge, inwiefern zentrale Begriffe der Kritischen Theorie angesichts neuer und zugespitzter Formen sozialer und ökologischer Destruktivität einer Neubestimmung bedürfen.

https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Autorenportrait

Dr. Thomas Barth ist wissenschaftlicher Geschäftsführer am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Dr. Ricarda Biemüller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Tobias Heinze promoviert im Fach Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist Doktorand am Institut für Sozialforschung. Dr. Heiko Stubenrauch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie und Kunstgeschichte der Leuphana Universität Lüneburg und Post-Doc am DFG-Graduiertenkolleg »Kulturen der Kritik«.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Deutsch, 386 Seiten
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