Töten zeigen (Julia Willms)
Töten zeigen (Julia Willms)
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Wo situieren sich Bilder vorsätzlicher Tötungen? Welche Akteur*innen und technischen Affordanzen bedingen ihre Sichtbarkeit, obwohl sie außer den Gewalthandelnden vermeintlich niemand sehen will? Julia Willms analysiert vier Medienbeispiele und zeigt aus medienökologischer Perspektive, dass solche Bilder inmitten von Medienkulturen eingebettet sind. In vier »close readings« liefert sie anhand der Begriffe Geste, Paratext, Anschlusskommunikation und Involvierung eine interdisziplinäre Reflexion darüber, inwiefern Tötungsbilder an den Funktionslogiken unserer Medienkulturen partizipieren und diskursive Regulations- und Marginalisierungsversuche stets unterlaufen.
Autorenportrait
Julia Willms, geb. 1992, forscht im Bereich Film- und Medienkulturwissenschaften. Sie promovierte an der Universität zu Köln im Kontext des Graduiertenkollegs »anschließen ausschließen. Kulturelle Praktiken jenseits globaler Vernetzung«. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bewegtbildkultur und dessen Interferenzen mit öffentlichen Diskursen, mediale Gewaltdarstellung, Dokumentarfilmtheorie sowie Populärkultur und digitale Medienkulturen.
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