Transkulturelles Erinnern im Film (Julia Von Hertell)
Transkulturelles Erinnern im Film (Julia Von Hertell)
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Der Umgang der spanischen Gesellschaft mit der Vergangenheit ist von Konflikten geprägt. Vor diesem Hintergrund zeichnet Julia von Hertell Verflechtungen von Geschichte und Gegenwart Spaniens und Deutschlands nach und diskutiert Fragen der transkulturellen Erinnerung sowie der historischen Bewusstseinsbildung als kontinuierliche Prozesse. Dabei zeigt sie auch auf, wie Filme dazu beitragen, mediale Geschichtsbilder zu konstruieren und wie sie Erinnerungen, Narrative, Diskurse und Deutungen von historischen Ereignissen prägen. Ein zentraler Fokus liegt auf dem essayistischen Dokumentarfilm, der es ermöglicht, transkulturelles Gedenken sichtbar, denkbar und fühlbar zu machen - ein doing memory mit filmischen Mitteln, welches im Dokumentarfilm »entrelazado« künstlerisch in die Praxis umgesetzt wurde.
Autorenportrait
Julia von Hertell ist Filmemacherin und Künstlerin. Ihre Filme laufen national und international in Ausstellungen, auf Festivals, in Kinos und in Gedenkstätten. Ihre künstlerische Forschung widmet sich dem essayistischen Dokumentarfilm und seiner Bedeutung für kritisches Geschichtsbewusstein.
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