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Tristan und Isolde im deutschsprachigen Raum vom Mittelalter bis in die Neuzeit (Danielle Buschinger)

Tristan und Isolde im deutschsprachigen Raum vom Mittelalter bis in die Neuzeit (Danielle Buschinger)

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Neben dem Gral, König Artus und seiner Tafelrunde ist die Tristan-Sage eine der wichtigsten Sagen in Westeuropa vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit. Sie entsteht im französischen Sprachraum im 12. Jahrhundert, wohl auf keltischen Grundlagen. Sie enthält wahrhaft revolutionierende Potenzen, die die Existenz der Feudalgesellschaft in Frage stellen. Der Stoff von Tristan und Isolde ist seit dem 12. Jahrhundert zu einem die abendländische Literatur wesentlich bestimmenden Mythos geworden. Der Handlungsgang ist derselbe in allen zahlreichen Fassungen, die alle mit dem Tod der Liebenden enden. Die Unterschiede betreffen die Interpretation des Stoffes und die literarische Gestaltungsreife.In diesem Handbuch für Studierende wird diese Untersuchung von Gottfrieds »Tristan« in eine kurze Darstellung der wichtigsten Gestaltungen des Tristan-Stoffes vom Mittelalter bis Richard Wagner eingebettet. Abschließend ist vollständigkeitshalber eine kurze Darstellung der Neugestaltungen des Tristanstoffes im 20. Jahrhundert angefügt.

Weitere Angaben

Buch (Paperback), Deutsch, 393 Seiten
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